FAQ
Alles rund um das Abluftsystem
Je nachdem, ob Axialventilator, Radialventilator oder Einrohrlüfter, sind die Montagemöglichkeiten variabel. Axialventilatoren wie LIMAX, PRIMO oder ENTER sind typischerweise in geraden kurzen Rohren eingebaut, z.B. bei einer Bad- oder Toilettenlüftung, die direkt durch die Aussenwand führen.
Radialventilatoren werden ebenfalls direkt in den Rohrstrang eingebaut und sind auch für längere Leitungen geeignet. Je nach baulicher Situation müssen aber Brandschutzelemente separat eingebaut werden.
Am flexibelsten ist das LIMODOR-Einrohrlüftungssystem. Die Lüfter können als Unterputz- und Aufputzvariante, in und auf Wänden oder an der Decke verbaut werden. Sie decken alle Einsatzbereiche im Haus ab und arbeiten auch als Zentralabsaugung am Dachboden, als Einzellüfter, Gruppen oder in Kombination mit anderen Lüftungselementen.
Die Position des Lüfters sollte sich möglichst nahe am Entstehungsort feuchter oder geruchsbelasteter Luft befinden. Das verbessert die Erfassung der belasteten Luft und erhöht die Effizienz.
Lüfter nicht in Bereichen montieren, in denen der Luftstrom durch Wände, Möbel oder andere Hindernisse beeinträchtigt wird.
Nachströmende Luft, z. B. durch Türen oder Zuluftelemente, sollte möglichst ungehindert in Richtung des Absauggeräts strömen können.
In modernen, luftdichten Gebäuden ist auf eine ausreichende Zuluft zu achten. Gegebenenfalls sind Zuluftelemente vorzusehen, um einen zu hohen Unterdruck und Funktionsstörungen zu vermeiden.
Die Anordnung der Lüftung sollte keine unangenehme Zugluft verursachen.
Befinden sich Feuerstätten oder raumluftabhängige Gasgeräte im Gebäude, sind die geltenden Bau- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten und eine ausreichende Verbrennungsluft sicherzustellen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Abgase – einschliesslich Kohlenmonoxid – in den Raum gelangen.
Die Abluft sollte auf möglichst kurzem und geradem Weg ins Freie geführt werden. Jeder zusätzliche Bogen, jede Verengung und unnötige Leitungslänge erhöhen den Strömungswiderstand und können die Förderleistung verringern.
Das ist abhängig von den Typen. Sehr alte LIMODOR Lüftertypen (z.B. C/E, F/D) arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert noch immer mit dem ersten Lüftereinsatz. Sollte dieser dann doch einmal defekt sein, kann er je nach Typ und Verfügbarkeit gegen ein Tauschgebläse ersetzt werden. Konkrete Information und Unterstützung dazu bietet unser Vertriebsteam.
Für LIMODOR ONE, F/M, B und W sind Austausch-Gebläse erhältlich, LIMODOR ONE-Gebläse passen auch in LIMODOR F/M-Gehäuse. LIMODOR F/M-EC Gebläse werden bei Austausch grundsätzlich durch LIMODOR ONE Gebläse ersetzt.
Regelmässig und in verkürzten Intervallen sollte eine Filterkontrolle und gegebenenfalls der -tausch durchgeführt werden.
Am besten eignen sich darum Lüfter mit Bewegungssensor (z.B. LIMODOR ONE), um eine regelmässige Aktivierung zu gewährleisten. Gleichzeitig sollte eine ausreichende Zuluftversorgung sichergestellt werden (z.B. über AIRONOVA).
Beim LIMODOR ONE (und seinem Vorgänger F/M-EC) besteht ein Steckplatinen- bzw. Sensorsystem, das durch Austausch dieser Steuermodule mit wenigen Handgriffen eine Umrüstung auf eine andere Aktivierung oder eine Kombination erlaubt.
LIMODOR ONE Lüftereinsätze sind mit Sensormodulen bzw. Steuerungen für Bewegung, Feuchte, CO2, VOC (Gefährliche Gase), Externe Ansteuerung, Timer, Buseingang oder auch Kombinationen dieser Steuerungsvarianten verfügbar bzw. nachrüstbar.
Ergänzend ist bei fast allen LIMODOR Lüftern eine Steuerung durch Türkontakt- oder Lichtschalter, Zeitschaltuhr, Nachlauf oder Intervallrelais möglich.
Alles rund um das Abluftsystem
Im Vergleich zum unkoordinierten, oft falsch durchgeführten Fensterlüften, bietet jedes auch noch so einfache Abluftsystem grosse Energiesparpotentiale. Denn Lüfter laufen primär nur dann, wenn sie gebraucht werden. Dann sorgen sie aber – etwa bei Gerüchen im WC oder Feuchtigkeit im Bad – rasch und komfortabel für Abhilfe. Die Steuerung erfolgt über den Lichtschalter, Zeitschaltungen oder automatisiert über Bewegungs- und Feuchtesensoren. Vergessene, stundenlang offenstehende Fenster sind damit ausgeschlossen.
Unser Star in punkto Energeieffizienz ist der LIMODOR M-EC. Durch seinen hocheffizienten, aber leistungsfähigen Motor, smarte Steuerelemente und sogar akustische und optische Anzeigen, wenn verschmutze Filter die Effizienz verschlechtern, ist er unser «Klimalüfter» Nummer eins. 40 bis 50% Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Systemen sind locker erreichbar.
Je nach Typ bieten die Abluftsysteme von LIMODOR sehr hohe Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit. Viele ältere Lüftertypen arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert noch immer mit dem ersten Gebläseeinsatz. Sollte das Gebläse dann doch einmal defekt sein, kann es rasch ausgebaut und durch ein neues ersetzt werden. Das moderne Klick-In-System macht den Lüftertausch besonders einfach und praktisch werkzeuglos möglich. Je nach Anschluss und gewählter Lüfteraktivierung – etwa über Nachlaufrelais, Feuchterelais, Bewegungsrelais, Türkontakt- oder Lichtschalter – besteht bei fast allen Lüftern auch grosse Variabilität und Austauschmöglichkeit der Steuerungen.
Beim modernen Top-Gerät, dem Energiesparlüfter LIMODOR M-EC wurde ein smartes Steckplatinensystem entwickelt, das durch Austausch dieser Steuermodule mit wenigen Handgriffen eine Umrüstung auf eine andere Aktivierung oder eine Kombination erlaubt. So kann beispielsweise ein zweistufiger Gebläseeinsatz einer Badlüftung mit einem einstellbaren Nachlaufrelais und einem Feuchtemodul ausgestattet werden. Das sorgt für optimale Lüftungsleistung und rasche Feuchtigkeitsabfuhr kombiniert mit automatisiertem Komfort und minimalem Energieverbrauch.
Je nachdem, ob Axialventilator, Radialventilator oder Einrohrlüfter, sind die Montagemöglichkeiten variabel. Axialventilatoren wie der Limax sind typischerweise in geraden kurzen Rohren eingebaut, z.B. bei einer Bad- oder Toilettenlüftung, die direkt durch die Aussenwand führen. Radialventilatoren werden ebenfalls direkt in den Rohrstrang eingebaut und sind auch für längere Leitungen geeignet. Je nach baulicher Situation müssen aber Brandschutzelemente separat eingebaut werden.
Am flexibelsten ist das LIMODOR-Einrohlüftungssystem. Die Lüfter können als Unterputz- und Aufputzvariante in und auf Wänden oder an der Decke verbaut werden. Sie decken alle Einsatzbereiche im Haus ab und arbeiten auch als Zentralabsaugung am Dachboden, als Einzellüfter, Gruppen oder in Kombination mit anderen Lüftungselementen.
Wichtigster Bonus des Limodor-Entlüftersystems ist die Anschlussmöglichkeit vieler Geräte an einen einzigen Abluftstrang, der beispielsweise über einen Dachauslass geführt wird. Aufwändige Verrohrungen und unschöne Lüftergitter an der Fassade entfallen. Brandschutzklpappen sind bereits im Gehäuse integriert.
Die Geräte sind sehr einfach und auch dem Baufortschritt entsprechend montierbar. Im Rohbau wird zuerst nur das separate Gehäuse mit einer Schutzabdeckung eingemauert, die Anschlüsse für Strom und Luft werden verbunden. Mit wenigen Handgriffen und minimalem Werkzeugaufwand wird später der Gebläseeinsatz mit der Stromversorgung verbunden und einfach eingeklickt.
Als Abluftventilatoren sind die Limodor-Einrohrlüfter wahre Kraftpakete, die in jeder Lage montiert werden können und auch durch längere Rohrleitungen und Knicke gestört werden. Sie sind multifunktional und können als Toilettenentlüfter, Bad- oder Küchenlüfter ebenso eingesetzt werden wie als Bestandteile von Zentrallüftungssystemen oder Kellerlüftungen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumnutzung, der Feuchtelast sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine zuverlässige Entfeuchtung und ein dauerhaft trockenes Raumklima.
Bei der Planung sollten Luftvolumenstrom, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung des Lüfters berücksichtigt werden. Besonders in Hauswirtschaftsräumen mit Wäschetrocknung ist eine bedarfsgerechte Steuerung sinnvoll, um Feuchtigkeit schnell und energieeffizient abzuführen.
Eine kontrollierte Lüftung führt überschüssige Feuchtigkeit kontinuierlich oder bedarfsgerecht ab und verhindert so Kondensation, Schimmelbildung und muffige Gerüche. Automatische Feuchtesteuerungen sorgen dafür, dass die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf aktiviert wird.
Beim Wäschetrocknen entstehen innerhalb kurzer Zeit hohe Feuchtelasten. Feuchtesensoren erkennen diese automatisch und erhöhen die Lüftungsleistung bedarfsgerecht. Dadurch wird die Trocknungszeit verkürzt und gleichzeitig die Bausubstanz geschützt.
Für grössere Lager-, Hauswirtschafts- oder Gemeinschaftsräume eignen sich zentrale Abluft- und Zuluftsysteme mit Ventilatorboxen und Luftkanälen. Sie ermöglichen eine gleichmässige Be- und Entlüftung mehrerer Bereiche und können bedarfsgerecht gesteuert werden.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Entfeuchtung. Je nach Gebäude und Lüftungssystem können passive Zuluftelemente oder andere Zuluftlösungen erforderlich sein, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen.
Insbesondere bei Bestandsgebäuden bieten sich kompakte Einzelraumlüfter oder dezentrale Lüftungssysteme an. Sie lassen sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand integrieren und ermöglichen eine energieeffiziente Lüftung ohne umfangreiche bauliche Massnahmen.
Tipps für den Abstellraum
Hier bietet sich eine leistungsfähige Ventilatorbox an, die über Tellerventile, die in einer quer durch den Keller führenden Rohrleitung eingebaut sind, an mehreren Stellen gleichzeitig Luft absaugen.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetreib ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Alles rund um das Zuluftsystem
Ja, sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser lassen sich individuelle Lüftungsanlagen realisieren. Sie werden nach Grösse und Situation vor Ort individuell geplant. Wir empfehlen die Auslegung der Lüftungsanlagen und Aussenluftdurchlässe gemäss SIA 382/5.
Das Wartungsintervall der AirOnova Aussenluftdurchlass kann je nach Umgebungsbedingungen variieren. Im Allgemeinen empfehlen wir, regelmässige Inspektionen und Wartungen durchzuführen, um die ordnungsgemässe Funktion sicherzustellen.
Empfehlenswert ist, eine Kontrolle mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Bei starker Staub- oder Pollenbelastung oder in Regionen mit hohem Insektenaufkommen müssen die Kontrollintervalle entsprechend verkürzt werden. Der eingebaute Filter sollte je nach Verschmutzungsgrad jährlich gewechselt werden.
Um eine einwandfreie und ungestörte Zuluft sicherzustellen, darf das Aussenluftdurchlass nicht durch Möbel, Vorhänge und andere Einrichtungsgegenstände überdeckt werden.
Bei der Platzierung der Aussenluftdurchlässe ist darauf zu achten, dass der Luftstrahl nicht direkt in den Aufenthaltsbereich gerichtet wird und so Zugerscheinungen verursacht.
Der Aussenluftdurchlass besteht aus einem Einbaugehäuse (verzinktes Blech oder EPP), Schalldämmung mit Fliegengitter, Filter und Innenblende aus Kunststoff ähnlich RAL 9010.
Aussenluftdruchlässe der Serie AirOnova, die Limodor im Produktprogramm anbietet, sind reine passive Elemente. Sie ersetzen in moderner Form früher oft vorhandene Türritze, undichte Fenster oder andere Luftzugänge ins Haus. Und natürlich entfällt dann Fensteröffnen zum Lüften.
Bedarfsgesteuerte Systeme passen die Lüftungsleistung automatisch an die tatsächliche Nutzung des Raums an. Sensoren für Feuchtigkeit, CO₂ oder Bewegung sorgen dafür, dass nur dann gelüftet wird, wenn es erforderlich ist. Das erhöht den Komfort und unterstützt einen energieeffizienten Betrieb.
Ja. In der Praxis werden häufig verschiedene Systeme kombiniert. Beispielsweise kann eine zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung durch Einzelraumlüfter in Badezimmern, WCs oder anderen Feuchträumen sinnvoll ergänzt werden, um den jeweiligen Anforderungen optimal gerecht zu werden.
Die erforderlichen Wartungsintervalle hängen von der Nutzung, der Verschmutzungsbelastung, den eingesetzten Filtern sowie den jeweiligen Umgebungsbedingungen ab. Filter und Komponenten sollten regelmässig gemäss den Herstellerangaben kontrolliert und bei Bedarf gereinigt oder ausgetauscht werden. Eine regelmässige Wartung trägt wesentlich zur Luftqualität, Energieeffizienz und langfristigen Betriebssicherheit des Systems bei.
LIMODOR unterstützt Planer, Installationsbetriebe und Fachpartner mit technisch abgestimmten Systemlösungen, Planungsunterlagen sowie persönlicher Beratung. So lassen sich für unterschiedliche Wohnräume wirtschaftliche und normgerechte Lüftungskonzepte realisieren.
Die Auslegung sollte stets entsprechend den jeweils geltenden Normen und technischen Richtlinien erfolgen. LIMODOR unterstützt Fachpartner dabei mit technisch abgestimmten Systemlösungen und persönlicher Beratung.
LIMODOR unterstützt Fachpartner mit technisch abgestimmten Lüftungslösungen, Planungsunterlagen und persönlicher Beratung. So lassen sich wirtschaftliche und bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Neubauten, Sanierungen und Bestandsgebäude effizient realisieren.
Je nachdem, ob Axialventilator, Radialventilator oder Einrohrlüfter, sind die Montagemöglichkeiten variabel. Axialventilatoren wie LIMAX, PRIMO oder ENTER sind typischerweise in geraden kurzen Rohren eingebaut, z.B. bei einer Bad- oder Toilettenlüftung, die direkt durch die Aussenwand führen.
Radialventilatoren werden ebenfalls direkt in den Rohrstrang eingebaut und sind auch für längere Leitungen geeignet. Je nach baulicher Situation müssen aber Brandschutzelemente separat eingebaut werden.
Am flexibelsten ist das LIMODOR-Einrohrlüftungssystem. Die Lüfter können als Unterputz- und Aufputzvariante, in und auf Wänden oder an der Decke verbaut werden. Sie decken alle Einsatzbereiche im Haus ab und arbeiten auch als Zentralabsaugung am Dachboden, als Einzellüfter, Gruppen oder in Kombination mit anderen Lüftungselementen.
Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme eignen sich insbesondere für Sanierungen, Nachrüstungen sowie einzelne Wohn- oder Gewerberäume, in denen der Einbau eines zentralen Lüftungssystems nicht wirtschaftlich oder baulich nicht sinnvoll ist. Auch bei Teilmodernisierungen oder der schrittweisen Sanierung bieten sie eine effiziente und flexible Lösung.
Im Vergleich zu zentralen Lüftungsanlagen ist der Installationsaufwand deutlich geringer. Je nach System sind lediglich eine Kernbohrung und ein Stromanschluss erforderlich. Dadurch lassen sich Projekte mit überschaubarem Montageaufwand realisieren – sowohl im Wohnbau als auch in kleinen Büro- oder Gewerbeeinheiten.
Dezentrale Systeme sind die richtige Wahl, wenn einzelne Räume oder Nutzungseinheiten unabhängig belüftet werden sollen oder die nachträgliche Verlegung eines Luftkanalnetzes nicht möglich oder wirtschaftlich ist. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ohne umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz.
Die Position des Lüfters sollte sich möglichst nahe am Entstehungsort feuchter oder geruchsbelasteter Luft befinden. Das verbessert die Erfassung der belasteten Luft und erhöht die Effizienz.
Lüfter nicht in Bereichen montieren, in denen der Luftstrom durch Wände, Möbel oder andere Hindernisse beeinträchtigt wird.
Nachströmende Luft, z. B. durch Türen oder Zuluftelemente, sollte möglichst ungehindert in Richtung des Absauggeräts strömen können.
In modernen, luftdichten Gebäuden ist auf eine ausreichende Zuluft zu achten. Gegebenenfalls sind Zuluftelemente vorzusehen, um einen zu hohen Unterdruck und Funktionsstörungen zu vermeiden.
Die Anordnung der Lüftung sollte keine unangenehme Zugluft verursachen.
Befinden sich Feuerstätten oder raumluftabhängige Gasgeräte im Gebäude, sind die geltenden Bau- und Sicherheitsvorschriften einzuhalten und eine ausreichende Verbrennungsluft sicherzustellen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Abgase – einschliesslich Kohlenmonoxid – in den Raum gelangen.
Die Abluft sollte auf möglichst kurzem und geradem Weg ins Freie geführt werden. Jeder zusätzliche Bogen, jede Verengung und unnötige Leitungslänge erhöhen den Strömungswiderstand und können die Förderleistung verringern.
Das ist abhängig von den Typen. Sehr alte LIMODOR Lüftertypen (z.B. C/E, F/D) arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert noch immer mit dem ersten Lüftereinsatz. Sollte dieser dann doch einmal defekt sein, kann er je nach Typ und Verfügbarkeit gegen ein Tauschgebläse ersetzt werden. Konkrete Information und Unterstützung dazu bietet unser Vertriebsteam.
Für LIMODOR ONE, F/M, B und W sind Austausch-Gebläse erhältlich, LIMODOR ONE-Gebläse passen auch in LIMODOR F/M-Gehäuse. LIMODOR F/M-EC Gebläse werden bei Austausch grundsätzlich durch LIMODOR ONE Gebläse ersetzt.
Beim LIMODOR ONE (und seinem Vorgänger F/M-EC) besteht ein Steckplatinen- bzw. Sensorsystem, das durch Austausch dieser Steuermodule mit wenigen Handgriffen eine Umrüstung auf eine andere Aktivierung oder eine Kombination erlaubt.
LIMODOR ONE Lüftereinsätze sind mit Sensormodulen bzw. Steuerungen für Bewegung, Feuchte, CO2, VOC (Gefährliche Gase), Externe Ansteuerung, Timer, Buseingang oder auch Kombinationen dieser Steuerungsvarianten verfügbar bzw. nachrüstbar.
Ergänzend ist bei fast allen LIMODOR Lüftern eine Steuerung durch Türkontakt- oder Lichtschalter, Zeitschaltuhr, Nachlauf oder Intervallrelais möglich.
Regelmässig und in verkürzten Intervallen sollte eine Filterkontrolle und gegebenenfalls der -tausch durchgeführt werden.
Am besten eignen sich darum Lüfter mit Bewegungssensor (z.B. LIMODOR ONE), um eine regelmässige Aktivierung zu gewährleisten. Gleichzeitig sollte eine ausreichende Zuluftversorgung sichergestellt werden (z.B. über AIRONOVA).
Zuluftsysteme eignen sich überall dort, wo eine kontrollierte Frischluftversorgung sichergestellt werden soll – beispielsweise als Ergänzung zu Abluftsystemen oder in Gebäuden mit hoher Luftdichtheit. Sie unterstützen einen kontinuierlichen Luftaustausch und tragen zu einem ausgewogenen Raumklima bei.
Passive Zuluftsysteme arbeiten ohne eigenen Ventilator und benötigen daher keine elektrische Energie. Sie ermöglichen eine kontrollierte Frischluftzufuhr, reduzieren den Lüftungswärmeverlust gegenüber dauerhaft geöffneten Fenstern und können gleichzeitig Schall, Pollen, Feinstaub und Insekten wirksam fernhalten.
In modernen, luftdichten Gebäuden empfiehlt sich häufig die Kombination aus Zu- und Abluft. Während das Abluftsystem verbrauchte Luft zuverlässig abführt, sorgt das Zuluftsystem für die notwendige Frischluftnachströmung. Dadurch werden Unterdruck vermieden und ein effizienter Luftaustausch gewährleistet.
Entscheidend sind die erforderlichen Luftvolumenströme, die Positionierung der Zuluftelemente, die Luftführung im Gebäude sowie Anforderungen an Schall-, Wärme- und Feuchteschutz. Ebenso sollten die baulichen Gegebenheiten und die spätere Wartung bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Zuluftelemente sollten so angeordnet werden, dass eine ungehinderte Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Möbel, Vorhänge oder andere Einrichtungsgegenstände dürfen den Luftstrom nicht behindern. Häufig empfiehlt sich die Montage im Bereich eines Heizkörpers oder in der Fensterlaibung, um den thermischen Komfort zusätzlich zu verbessern.
Ein Zuluftsystem besteht je nach Ausführung aus einem Aussenluftgitter, einem Luftkanal, Schalldämm- und Filterelementen sowie einer Innenblende mit regelbarer Luftführung. Optional können Winddrucksicherungen oder spezielle Einbaulösungen für die Fensterlaibung integriert werden.
Je nach Anwendungsbereich können Partikel-, Feinstaub- oder Aktivkohlefilter eingesetzt werden. Sie verbessern die Luftqualität, schützen die Innenräume vor Pollen und Schadstoffen und tragen zu einer langen Lebensdauer des Systems bei. Ein regelmässiger Filterwechsel stellt die dauerhaft hohe Leistungsfähigkeit sicher.
Bereits in der Planungsphase sollten Gebäudegeometrie, Luftvolumenströme, Leitungsführung, Schallschutz, Brandschutz sowie die Positionierung der Zu- und Abluftauslässe berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Auslegung bildet die Grundlage für einen energieeffizienten und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Für eine effiziente Funktion sind unter anderem die Raumgrösse, die erforderliche Luftwechselrate, die Nutzung des Raums, die Positionierung des Geräts sowie die Luftführung nach aussen zu berücksichtigen. Ebenso sollten Anforderungen an Schallschutz, Energieeffizienz und Filtertechnik bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung nutzen die Wärme der Abluft, um die einströmende Aussenluft vorzuwärmen. Dadurch werden Lüftungswärmeverluste reduziert und die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert. Gleichzeitig bleibt eine kontinuierliche Frischluftversorgung gewährleistet.
Bei Gebäuden mit raumluftabhängigen Feuerstätten oder Gasgeräten muss eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt werden. Passend ausgelegte Zuluftsysteme unterstützen die erforderliche Luftnachströmung und tragen dazu bei, die geltenden Sicherheitsanforderungen einzuhalten.
Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Filter eingesetzt werden – beispielsweise Partikelfilter, Feinstaubfilter oder Aktivkohlefilter. Sie verbessern die Luftqualität, schützen das Gerät vor Verschmutzung und ermöglichen den Einsatz auch in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an Hygiene oder Aussenluftqualität.
Moderne dezentrale Wohnraumlüftungssysteme arbeiten mit energieeffizienten EC-Ventilatoren und benötigen nur wenig elektrische Leistung. Durch die Wärmerückgewinnung lassen sich Heizwärmeverluste zusätzlich reduzieren, wodurch die Systeme sowohl energetisch als auch wirtschaftlich überzeugen.
Zentrallüftungssysteme eignen sich insbesondere für Neubauten sowie umfassende Sanierungen, bei denen eine kontrollierte Be- und Entlüftung des gesamten Gebäudes geplant wird. Sie bieten hohen Wohnkomfort, eine energieeffiziente Frischluftversorgung und ermöglichen eine zentrale Steuerung aller Lüftungsbereiche.
Der Wartungsaufwand beschränkt sich im Wesentlichen auf die regelmässige Kontrolle und den Austausch der Filter entsprechend den Herstellervorgaben. Dadurch bleiben Luftqualität, Energieeffizienz und die langfristige Leistungsfähigkeit des Systems erhalten.
Ein zentrales Lüftungssystem versorgt mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch im gesamten Gebäude. Dadurch lassen sich Luftqualität, Energieeffizienz und Nutzerkomfort optimieren. Gleichzeitig reduziert die Wärmerückgewinnung den Heizenergiebedarf.
Moderne Zentrallüftungssysteme verfügen über bedarfsgerechte Steuerungen, die Luftvolumenströme automatisch an die jeweilige Nutzung anpassen. Je nach System können Feuchte-, CO₂- oder Temperatursensoren integriert werden. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Lüftung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz sichergestellt.
Bereits in der Planungsphase sollten Gebäudegeometrie, Luftvolumenströme, Leitungsführung, Schallschutz, Brandschutz sowie die Positionierung der Zu- und Abluftauslässe berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Auslegung bildet die Grundlage für einen energieeffizienten und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Sensoren ermöglichen eine automatische Anpassung der Lüftungsleistung an die tatsächlichen Raumbedingungen. Insbesondere bei Kellerlüftungen verhindern Feuchte- und Temperatursensoren Fehlbelüftungen und unterstützen eine kontrollierte Entfeuchtung, indem die Lüftung nur unter geeigneten klimatischen Bedingungen aktiviert wird.
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung ab. Je nach Projekt kommen zentrale Wohnraumlüftungssysteme, dezentrale Lüftungslösungen oder Einzelraumlüfter zum Einsatz. Entscheidend sind die Anforderungen an Luftqualität, Energieeffizienz und die baulichen Gegebenheiten.
Für eine komfortable und energieeffiziente Lüftung sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Schallschutz sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ziel ist eine gleichmässige Frischluftversorgung ohne Zugerscheinungen bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz.
Moderne Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Raumnutzung an. Feuchte-, CO₂- oder Präsenzsensoren ermöglichen eine bedarfsgerechte Regelung und sorgen auch bei wechselnder Personenanzahl für eine konstant hohe Luftqualität bei möglichst geringem Energieverbrauch.
Wohnzimmer werden häufig von mehreren Personen gleichzeitig genutzt. Eine ausreichend dimensionierte Lüftung sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und verhindert erhöhte CO₂-Konzentrationen sowie verbrauchte Raumluft – auch bei hoher Belegung oder längeren Aufenthalten.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom gewählten Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen effizienten und störungsfreien Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zudem die geltenden Sicherheitsvorschriften zu berücksichtigen.
Systeme mit Wärmerückgewinnung nutzen die Energie der Abluft zur Temperierung der Frischluft. Dadurch werden Lüftungswärmeverluste reduziert, der Heizenergiebedarf gesenkt und gleichzeitig ein hoher Wohnkomfort sichergestellt.
Viele moderne Lüftungssysteme lassen sich in Gebäudeautomationen oder Smart-Home-Lösungen integrieren. Dadurch können Betriebszeiten, Lüftungsstufen und Sensorfunktionen zentral gesteuert und an individuelle Anforderungen angepasst werden.
Durch die Wärmerückgewinnung wird die in der Abluft enthaltene Wärme auf die einströmende Aussenluft übertragen. Dadurch sinken Lüftungswärmeverluste, die Energieeffizienz des Gebäudes steigt und gleichzeitig wird eine kontinuierliche Frischluftversorgung gewährleistet.
Für einen dauerhaft effizienten Betrieb sollten Filter regelmässig kontrolliert und entsprechend den Herstellervorgaben ausgetauscht werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine regelmässige Überprüfung der Lüftungszentrale sowie der Luftleitungen und Komponenten, um Hygiene, Luftqualität und Anlagenleistung langfristig sicherzustellen.
Neben einer effizienten Wärmerückgewinnung tragen eine bedarfsgerechte Regelung, strömungsoptimierte Luftkanäle, korrekt ausgelegte Luftvolumenströme und energieeffiziente Ventilatoren massgeblich zur Gesamtenergieeffizienz der Anlage bei.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung. Für Neubauten kommen häufig zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz, während sich bei Sanierungen oder Nachrüstungen dezentrale Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung besonders bewährt haben. Entscheidend sind Anforderungen an Schallschutz, Energieeffizienz und Luftqualität.
Für einen hohen Schlafkomfort sollten Luftvolumenstrom, Schallentwicklung, Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine zugfreie Luftführung berücksichtigt werden. Ebenso sind die Gebäudehülle und eine ausreichende Frischluftnachströmung wesentliche Faktoren für einen effizienten Betrieb.
Schlafräume stellen besonders hohe Anforderungen an die Geräuschentwicklung. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und können durch geeignete Schalldämmmassnahmen einen flüsterleisen Betrieb ermöglichen. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Aussenlärm bei geschlossenen Fenstern deutlich zu reduzieren.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Nutzung, Raumgrösse und Feuchtelast. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale beziehungsweise zentrale Lüftungssysteme zum Einsatz. Entscheidend sind eine zuverlässige Feuchteabfuhr, eine hohe Luftqualität und ein energieeffizienter Betrieb.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Feuchtelast, Raumnutzung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Zusätzlich spielen Schallschutz, Energieeffizienz und eine bedarfsgerechte Steuerung eine wichtige Rolle, um dauerhaft optimale Raumbedingungen sicherzustellen.
In Fitness- und Wellnessbereichen entstehen häufig kurzfristig hohe Feuchtelasten, beispielsweise nach einem Saunagang oder intensiver Nutzung. Feuchte- und Temperatursensoren erkennen diese Veränderungen automatisch und aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Feuchteschäden und Schimmelbildung vermieden und gleichzeitig unnötige Laufzeiten reduziert.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch bei gleichzeitig geringerem Heizwärmeverlust. Dadurch bleibt die Raumluft frisch, ohne dass regelmässig Fenster geöffnet werden müssen. Gleichzeitig verbessert sich die Energieeffizienz des Gebäudes.
Eine wirksame Entfeuchtung erfordert ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Besonders bei Saunen oder Wellnessbereichen empfiehlt sich eine automatische Intensivlüftung, die Feuchtigkeit unmittelbar nach ihrer Entstehung zuverlässig ins Freie abführt.
Moderne Lüftungssysteme verfügen – je nach Ausführung – über intelligente Steuerungsfunktionen wie Sommer- oder Nachtkühlungsmodi. Diese nutzen kühlere Aussenluft gezielt während der Nachtstunden und unterstützen so ein angenehmes Raumklima, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen zuverlässigen und energieeffizienten Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
Sensor- und zeitgesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Nutzung und die Raumluftqualität an. Dadurch werden Energieverbrauch und Betriebszeiten optimiert, während gleichzeitig eine dauerhaft hohe Luftqualität im Schlafzimmer gewährleistet bleibt.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, Nutzungshäufigkeit, dem erforderlichen Luftvolumenstrom sowie der Gebäude- und Leitungsstruktur ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Besonders in Mehrfamilienhäusern haben sich leistungsstarke Einrohrlüftungssysteme bewährt.
LIMODOR ONE: Der Universallüfter, für praktisch jede Aufgabe einsetzbar. Effizient per ONE Click App bereits vor Einbau konfigurierbar und voller Möglichkeiten – von Multivariablen Wandeinbau bis zu werkzeugloser Montage.
LIMODOR F/M: Die millionenfach bewährte Lüftungslösung. Die elektronische Version F/M-EC wird durch den brandneuen LIMODOR ONE ersetzt.
LIMODOR B: Durch nur 8cm Bauhöhe optimal für dünne Zwischenwände.
LIMODOR W: Enorm leistungsstark, auch für gewerbliche Anwendungen.
Axialventilator (z.B. PRIMO, ENTER, LIMAX): Preisgünstig, für kurze, direkte Luftabfuhr durch Aussenwand.
Für eine zuverlässige Geruchsabfuhr sind die richtige Positionierung des Lüfters, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, eine gesicherte Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Darüber hinaus sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Ist eine direkte Aussenwandanbindung möglich, können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine energieeffiziente Lösung darstellen. Sie ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste.
Ja. Je nach Gebäude- und Nutzungskonzept können Fitness-, Sauna- oder Wellnessräume sowohl in eine zentrale Lüftungsanlage eingebunden als auch mit eigenständigen Lüftungssystemen ausgestattet werden. Die Wahl der geeigneten Lösung richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen an Luftmenge, Feuchtelast und Regelungstechnik.
Der Lüfter sollte möglichst nahe am Entstehungsort der belasteten Luft installiert werden. Gleichzeitig ist auf eine ungehinderte Luftströmung von der Nachströmöffnung bis zum Abluftgerät zu achten, um Gerüche schnell und effizient aus dem Raum abzuführen.
Zeit-, Feuchte- oder Bewegungssteuerungen aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Gerüche zuverlässig abgeführt, unnötige Laufzeiten vermieden und der Energieverbrauch optimiert.
Eine kontrollierte Lüftung führt Feuchtigkeit zuverlässig ab und verhindert, dass sich Kondensat an Wänden oder Decken bildet. In Kombination mit einer bedarfsgerechten Steuerung und korrekt ausgelegten Luftvolumenströmen trägt sie wesentlich zum Schutz der Bausubstanz und zu einem dauerhaft angenehmen Raumklima bei.
Ja. Die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M lassen sich flexibel mit anderen LIMODOR-Systemen kombinieren. Dazu zählen Zentrallüftungssysteme wie AIRCLEAN oder AIRBASE, das dezentrale Raumlüftungssystem AIRODOR (in Verbindung mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV) sowie die passiven Zuluftelemente AIRONOVA. Auch Axialventilatoren können in entsprechende Lüftungskonzepte integriert werden.
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Raumgrösse, Belegung, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz. Ziel ist eine kontinuierliche Frischluftversorgung bei hoher Energieeffizienz und geringem Geräuschpegel.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für einen wirksamen Luftaustausch. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen. Bei raumluftabhängigen Feuerstätten sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Einrohrlüftungssysteme ermöglichen hohe Förderleistungen auch bei längeren Leitungswegen oder gemeinsamen Abluftsträngen. Sie bieten vielfältige Steuerungsmöglichkeiten, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und eignen sich besonders für Mehrfamilienhäuser, Hotels oder öffentliche Gebäude.
Eine effiziente Geruchsbeseitigung hängt von der korrekten Auslegung des Luftvolumenstroms, einer optimalen Geräteposition sowie einer strömungsgünstigen Luftführung ab. Leistungsfähige Lüftungssysteme sorgen dafür, dass Gerüche innerhalb kurzer Zeit zuverlässig aus dem WC abgeführt werden.
Bei der Planung sollten Luftvolumenströme, Personenbelegung, Schallschutz, Luftführung sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ebenso sind Anforderungen an Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und eine bedarfsgerechte Regelung frühzeitig in die Planung einzubeziehen.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sorgen für eine kontinuierliche Frischluftversorgung und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste. Dadurch verbessern sie den thermischen Komfort und tragen zu einem energieeffizienten Gebäudebetrieb bei.
Für Sanierungen oder nachträgliche Einbauten eignen sich insbesondere dezentrale Lüftungssysteme, da sie mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand realisiert werden können. Je nach System sind lediglich eine Kernbohrung und ein Stromanschluss erforderlich, wodurch Eingriffe in die bestehende Bausubstanz minimiert werden.
Gerade in Büro- und Besprechungsräumen spielt eine geringe Geräuschentwicklung eine zentrale Rolle. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und ermöglichen eine kontinuierliche Frischluftversorgung, ohne die Konzentration oder Kommunikation zu beeinträchtigen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumnutzung, der Feuchtelast sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine zuverlässige Entfeuchtung und ein dauerhaft trockenes Raumklima.
Bei der Planung sollten Luftvolumenstrom, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung des Lüfters berücksichtigt werden. Besonders in Hauswirtschaftsräumen mit Wäschetrocknung ist eine bedarfsgerechte Steuerung sinnvoll, um Feuchtigkeit schnell und energieeffizient abzuführen.
Eine kontrollierte Lüftung führt überschüssige Feuchtigkeit kontinuierlich oder bedarfsgerecht ab und verhindert so Kondensation, Schimmelbildung und muffige Gerüche. Automatische Feuchtesteuerungen sorgen dafür, dass die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf aktiviert wird.
Beim Wäschetrocknen entstehen innerhalb kurzer Zeit hohe Feuchtelasten. Feuchtesensoren erkennen diese automatisch und erhöhen die Lüftungsleistung bedarfsgerecht. Dadurch wird die Trocknungszeit verkürzt und gleichzeitig die Bausubstanz geschützt.
Ja. Büroräume lassen sich sowohl in zentrale Lüftungsanlagen integrieren als auch mit eigenständigen dezentralen oder Einzelraumlösungen ausstatten. Welche Variante die wirtschaftlichste ist, hängt von der Gebäude- und Nutzungssituation sowie den planerischen Anforderungen ab.
Für grössere Lager-, Hauswirtschafts- oder Gemeinschaftsräume eignen sich zentrale Abluft- und Zuluftsysteme mit Ventilatorboxen und Luftkanälen. Sie ermöglichen eine gleichmässige Be- und Entlüftung mehrerer Bereiche und können bedarfsgerecht gesteuert werden.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Entfeuchtung. Je nach Gebäude und Lüftungssystem können passive Zuluftelemente oder andere Zuluftlösungen erforderlich sein, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen.
Insbesondere bei Bestandsgebäuden bieten sich kompakte Einzelraumlüfter oder dezentrale Lüftungssysteme an. Sie lassen sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand integrieren und ermöglichen eine energieeffiziente Lüftung ohne umfangreiche bauliche Massnahmen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Nutzung des Kellers, der Gebäudegeometrie und den Feuchteverhältnissen ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, sensorgesteuerte Kellerlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine kontrollierte Entfeuchtung sowie der Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Schimmel.
Entscheidend sind die Luftführung, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, die Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Da sich die klimatischen Bedingungen im Keller deutlich von denen der Aussenluft unterscheiden können, sollte die Lüftung an Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepasst werden.
Eine wirksame Kellerlüftung funktioniert nur dann effizient, wenn die Aussenluft tatsächlich trockener ist als die Kellerluft. Feuchte- und Temperatursensoren erfassen die klimatischen Bedingungen innen und aussen und aktivieren die Lüftung ausschliesslich bei geeigneten Verhältnissen. Dadurch werden Fehlbelüftungen und zusätzliche Feuchteeinträge vermieden.
Gerade in den Sommermonaten kann warme, feuchte Aussenluft an den kühlen Kellerflächen kondensieren. Dadurch steigt die Feuchtigkeit im Raum trotz geöffnetem Fenster. Eine sensorgesteuerte Kellerlüftung verhindert diesen Effekt, indem sie nur unter geeigneten klimatischen Bedingungen lüftet.
Wichtig ist, die Gefahr durch Kohlenmonoxid und explosive, giftige oder brennbare Substanzen zu minimieren. Unbedingt muss hier auch für ausreichend Frischluftzufuhr gesorgt werden. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators (z.B. LIMODOR ONE) mit einem Zuluftsystem (z.B. AIRONOVA).
Übrigens: Der LIMODOR ONE kann mit CO2- oder VOC-Sensor bestellt oder nachträglich ausgerüstet werden.
Zwei zentrale Wirkmechanismen sind hierfür relevant:
Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum abgeführt werden.
Ausserdem soll der Raum in der kalten Jahreszeit nicht stark abkühlen, um Kondensation zu verhindern.
Darum empfehlen sich leistungsfähige Abluftgeräte (z.B. LIMODOR ONE, LIMODOR W), die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetrieb laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen. Die Lüftungsaktivierung kann hier über eine effiziente Feuchtesteuerung (LIMODOR ONE) oder alternativ via externer Aktivierung über eine AIRBASE-Kellerlüftungssensorik und -steuerung erfolgen.
Ja. Je nach Gebäudesituation lassen sich Kellerlüftungssysteme mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten. Ist eine direkte Aussenwandanbindung vorhanden, können auch dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine wirtschaftliche Lösung darstellen.
Kellerlüftungssysteme lassen sich sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser individuell auslegen. Während in Einfamilienhäusern häufig kompakte, nutzungsspezifische Lösungen zum Einsatz kommen, können bei grösseren Gebäuden mehrere Sensoren, leistungsstärkere Lüftungseinheiten oder zentrale Lüftungskonzepte sinnvoll sein.
Automatisch geregelte Systeme passen die Lüftung kontinuierlich an die tatsächlichen Klimabedingungen an. Dadurch werden Schimmelbildung und Feuchteschäden reduziert, unnötige Laufzeiten vermieden und die Energieeffizienz der Anlage verbessert. Gleichzeitig lassen sich auch Feuchtespitzen, beispielsweise durch Waschküchen oder Saunabereichen, zuverlässig abführen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von Garagengrösse, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder kombinierte Zu- und Abluftlösungen zum Einsatz. Ziel ist die zuverlässige Abfuhr von Feuchtigkeit, Gerüchen und schadstoffbelasteter Luft.
Regen, Schnee und Tauwasser führen regelmässig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit in Garagen. Eine bedarfsgesteuerte Lüftung mit Feuchtesensor erkennt diese Situationen automatisch und erhöht die Lüftungsleistung nur bei Bedarf. Dadurch werden Schimmelbildung, Korrosion und muffige Gerüche wirksam reduziert.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Je nach Nutzung können außerdem Anforderungen an den Schallschutz, die Sensorik oder den Feuchteschutz relevant sein.
Sensoren ermöglichen einen bedarfsgerechten Betrieb der Lüftung und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit oder schadstoffbelastete Luft automatisch abgeführt werden. Dadurch werden unnötige Laufzeiten vermieden und gleichzeitig Energieeffizienz sowie Schutz der Bausubstanz verbessert.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Garagenlüftung. Je nach Gebäudesituation kommen passive Zuluftelemente oder mechanische Zuluftsysteme zum Einsatz, um den erforderlichen Luftaustausch sicherzustellen.
Werden Garagen zusätzlich als Werkstatt genutzt, sind sowohl eine zuverlässige Abluftführung als auch eine ausreichende Frischluftversorgung erforderlich. Je nach Nutzung – beispielsweise bei Lackier-, Schweiss- oder Reparaturarbeiten – können zusätzliche Anforderungen an die Abführung von Kohlenmonoxid (CO), flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und anderen luftgetragenen Schadstoffen bestehen. Empfehlenswert ist die Kombination eines leistungsstarken Abluftsystems (z. B. LIMODOR ONE) mit einem passenden Zuluftsystem (z. B. AIRONOVA). Der LIMODOR ONE ist optional mit CO₂- oder VOC-Sensoren erhältlich und kann auch nachträglich entsprechend ausgestattet werden.
Für Bestandsgebäude stehen kompakte Lüftungssysteme zur Verfügung, die sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten lassen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der Garagengrösse, der vorhandenen Bausubstanz und den gewünschten Funktionen ab.
LIMODOR unterstützt Fachpartner mit technisch abgestimmten Lüftungslösungen, Planungsunterlagen und persönlicher Beratung. So lassen sich wirtschaftliche und bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Neubauten, Sanierungen und Bestandsgebäude effizient realisieren.
Die passende Lüftungslösung hängt von der Nutzung des Raums, den baulichen Gegebenheiten und den Anforderungen an Luftqualität, Feuchteschutz und Energieeffizienz ab. Je nach Einsatzbereich kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz.
Einrohrlüfter eignen sich insbesondere für Feuchträume wie Badezimmer oder WCs sowie für Anwendungen mit gezielter Abluftführung. Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bieten eine energieeffiziente Lüftung einzelner Räume und eignen sich besonders für Sanierungen oder Nachrüstungen. Zentrale Lüftungssysteme versorgen mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und kommen vor allem in Neubauten oder umfassenden Sanierungen zum Einsatz. Welche Lösung die richtige ist, hängt von Gebäudeart, Nutzung und den planerischen Anforderungen ab.
Einrohrlüfter eignen sich insbesondere für Feuchträume wie Badezimmer oder WCs sowie für Anwendungen mit gezielter Abluftführung. Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bieten eine energieeffiziente Lüftung einzelner Räume und eignen sich besonders für Sanierungen oder Nachrüstungen. Zentrale Lüftungssysteme versorgen mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und kommen vor allem in Neubauten oder umfassenden Sanierungen zum Einsatz. Welche Lösung die richtige ist, hängt von Gebäudeart, Nutzung und den planerischen Anforderungen ab.
Kontrollierte Lüftung ist überall dort sinnvoll, wo Feuchtigkeit, Gerüche oder eine dauerhaft hohe Luftqualität eine Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem Badezimmer, WCs, Küchen, Schlafzimmer, Wohnräume, Keller, Büros sowie Fitness- und Wellnessbereiche.
Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz. Die Auswahl richtet sich nach Gebäudeart, Nutzung, Sanierungs- oder Neubausituation sowie den gewünschten Komfort- und Energieeffizienzzielen.
Zentrale Lüftungssysteme eignen sich besonders für Neubauten oder umfassende Sanierungen mit geplanter Luftverteilung im gesamten Gebäude. Dezentrale Systeme bieten Vorteile bei Nachrüstungen oder wenn einzelne Räume unabhängig voneinander belüftet werden sollen. Einzelraumlüfter sind eine effiziente Lösung für Räume mit erhöhtem Feuchte- oder Geruchsaufkommen.
Entscheidend sind unter anderem die Raumfunktion, erforderliche Luftvolumenströme, Schallschutz, Leitungsführung, Energieeffizienz sowie die baulichen Gegebenheiten. Eine sorgfältige Systemauswahl bildet die Grundlage für einen wirtschaftlichen und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, der Nutzungshäufigkeit, den erforderlichen Luftvolumenströmen sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder – bei ganzheitlichen Lüftungskonzepten – dezentrale oder zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz.
Badlüfter werden idealerweise in der Nähe der grössten Feuchtequelle – beispielsweise im Bereich von Dusche oder Badewanne – positioniert. Gleichzeitig sollte der Luftstrom ungehindert von der Zuluftöffnung zum Lüfter geführt werden, um Feuchtigkeit möglichst direkt an ihrem Entstehungsort zu erfassen und Kondensation im Raum zu vermeiden.
Ja, die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M sind kombinierbar mit Zentrallüftungssystemen (z.B. AIRCLEAN, AIRBASE), in Kombination mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV mit dem dezentralen Raumlüftungssystem AIRODOR und auch mit den passiven Zuluftelementen AIRONOVA. Mit diesen sind ebenso Axialventilatoren kombinierbar.
Eine bedarfsgerechte Feuchtesteuerung aktiviert die Lüftung automatisch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell abgeführt wird. Dadurch werden Schimmelbildung, Feuchteschäden und unnötige Laufzeiten vermieden, während gleichzeitig Energie eingespart wird.
Für eine dauerhaft wirksame Entfeuchtung sind neben dem erforderlichen Luftvolumenstrom auch die Positionierung des Lüfters, eine ausreichende Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Zusätzlich sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Eine wirksame Badezimmerlüftung setzt eine ausreichende Nachströmung der Zuluft voraus. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, damit die erforderlichen Luftvolumenströme zuverlässig erreicht werden können.
Automatisch gesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung bedarfsgerecht an und sorgen unabhängig vom Nutzerverhalten für eine zuverlässige Entfeuchtung. Das erhöht den Nutzungskomfort, schützt die Bausubstanz und trägt zu einem energieeffizienten Betrieb bei.
Einrohrlüftungssysteme eignen sich insbesondere für Mehrfamilienhäuser und Gebäude mit gemeinsamer Abluftführung. Sie ermöglichen eine zuverlässige Entlüftung einzelner Badezimmer, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und können mit verschiedenen Steuerungs- und Sensorlösungen kombiniert werden.
Feuchte-, CO2 und VOC-Steuermodule können mit wenigen Handgriffen einfach von aussen am Lüftereinsatz aufgesteckt werden. Für Bewegungssteuerung ist ein Lüftereinsatz mit integriertem Bewegungsmodul nötig.
Der Verschmutzungsgrad wird optisch via App geprüft, der korrekte Ersatzfilter kann bei Bedarf direkt im Online-Shop bestellt werden.
Nach der Montage wird auf der App ein Testlauf des Lüftereinsatzes gestartet. Dieser überprüft dessen ordnungsgemässe Funktion und korrekte Montage. Fehlfunktionen werden angezeigt und die Fehlersuche/-behebung unterstützt. Das verhindert spätere Reklamationen.
Nein. Das ist durch die NFC-Technik nicht nötig. Der Lüfter kann sogar im noch verpackten Zustand schon vorab konfiguriert werden. Das spart Montagezeit.
Je nach vorhandener Steuerungsvariante können verschiedene Parameter in den bestehenden Vorlagen individuell adaptiert und unter einem neuen Namen ergänzend abgespeichert werden.
Typische Lüftereinstellungen in verschiedenen Räumen können aus einer Vorlagenbibliothek in der App am Handy aufgerufen werden. Über NFC können sie mit nur einem Klick auf den Lüftungseinsatz übertragen werden. Dieser ist dann sofort startbereit.
Der NFC-Chip ist unabhängig von der Einbaulage stets mittig am Gerät lokalisiert und so einfach zu finden.
Nein, alle Einstellungen werden ausschliesslich schnell und komfortabel aus der LIMODOR-App über NFC auf den Lüfter übertragen.
Für den WC-Schalenanschluss ist ein eigener 50mm-Stutzen erhältlich.
Ja, die dafür verfügbare Gehäusevariante ist 100% dicht und durch einen später entfernbaren Styropor-Einsatz formstabil. Das Innere ist damit vor Eindringen von Beton und vor Deformierung geschützt. Das Gehäuse wird vor dem Betonieren einfach auf die Schalung genagelt.
Rohrsysteme müssen nur auf- bzw. eingeschoben werden und sind sofort dicht. Sie müssen nicht ergänzend am Stutzen befestigt werden. Der gesamte Lüftereinsatz wird im Gehäuse einfach sanft eingerastet und ist sofort einsatzbereit. Auch die (De)Montage von Filter und Abdeckung benötigen keinerlei Werkzeuge.
Ansaugen ist von vorne, von unten (WC-Schalenabsaugung) und exklusiv auch von der Lüfterhinterseite möglich. Ausblasen entweder nach hinten (4 mögliche Positionen), nach oben / nach unten, seitlich nach rechts oben / links unten).
Alle Dichtungen werden bereits im Fertigungsprozess integriert. Dadurch sind sie vor Beschädigung geschützt, können nicht verloren gehen und werden beim Aufschieben des Rohrs nicht unbeabsichtigt deformiert oder herausgedrückt.
Es können alle gängigen Rohrsysteme – z.B. Kunststoffrohre und -schläuche, Wickelfalzrohre, Aluflex- oder Wellrohre – innen oder außen ohne ergänzende Befestigungs- und Abdichtungsmaßnahmen (Dichtband, Schelle o.ä) aufgesteckt werden.
Manchmal ist eine Zentrallüftung optimal. Etwa, wenn sie bei einem Neubau mit maximaler Effizienz von Grund auf für den ganzen Wohnbereich mitgeplant werden kann. Oder auch als Kellerlüftung, wo eine smarte Steuerung Kondensation, Schimmelbildung und typisch muffigen Kellergeruch sensorgesteuert für das ganze Untergeschoss sicherstellt.
Bei Sanierungen ist ein dezentrales Wohnraumlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung oft ideal. Es bietet sich etwa beim Nachrüsten von Kleinwohnungen, Büro- oder Schlafräumen mit überschaubarem Installationsaufwand an. Zusätzlich sind diese Systeme sehr leise und ausgesprochen energieeffizient.
Manchmal sind aber auch Einzelgeräte in nur manchen Räumen wie WC´s, Bädern, Wellnessräumen, Hauswirtschaftsräumen oder Garagen die beste Lösung. Durch Steuermodule können die Lüfter der jeweiligen Aufgabe optimal angepasst und automatisiert werden. Kombiniert mit richtig durchgeführtem Fensterlüften in der restlichen Wohnung entsteht so eine preisgünstige, aber dennoch energiesparende und komfortable Lösung.
Die Vor- und Nachteile und danach die entsprechende Systemauswahl sollten am besten gemeinsam mit dem Architekten oder Baumeister und dem Installateur, der die Lüftungsauslegung plant und umsetzt, getroffen werden.
Ja, sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser lassen sich individuelle Lüftungsanlagen realisieren. Sie werden nach Grösse und Situation vor Ort individuell geplant. Wir empfehlen die Auslegung der Lüftungsanlagen und Aussenluftdurchlässe gemäss SIA 382/5.
Typischerweise kommen in Bädern oder kombinierten Bad/WC-Räumen Einrohrlüftungssysteme oder Ventilatoren zum Einsatz. Welche Typen konkret verwendet werden, hängt von mehreren Faktoren ab, die vorab geklärt werden sollten:
- Was soll die Lüftung bewirken? Schlechte Gerüche absaugen? Den Raum trocknen?
- Wie groß ist der Raum und damit das auszutauschende Luftvolumen?
- Wie frequentiert ist der Raum, d.h. muss die Entlüftung sehr rasch vonstatten gehen?
- Kann die Abluft direkt auf kurzem Weg in Freie transportiert werden oder wird sie über ein zentrales Abluftrohr entsorgt? Sind Fenster vorhanden?
- Ist der Lüfter als Einzelraumlösung vorgesehen oder ist er Teil einer zentralen Wohnraumlüftungsanlage.
- Ist ausreichen Zuluftv sichergestellt?
Als Faustregel gilt: Axialventilatoren sind im Vergleich zu Einrohrlüftungssystemen deutlich leistungsärmer und nur für kurze, gerade Lufttransportwege geeignet. Ihre Flexibilität bei Steuerung und Einbaumöglichkeiten ist limitiert. Für zentrale Lüftungsrohre, etwa in Wohnblocks, sind sie ungeeignet. Müssen in kurzer Zeit große Luftmengen über größere Distanzen wie bewegt werden, sind Einrohrlüftungssysteme in praktisch allen Aspekten deutlich im Vorteil: Leistung, vielfältige Steuerungsmöglichkeiten (Zeit, Feuchte, Bewegung etc.), Energieeffizienz, vielfältige Konfigurationen, Klick & Play-Montage. Die LIMODOR-Systeme bieten je nach konkreter Lüftungsaufgabe optimal abgestimmte Lösungen.
Hier bietet sich der VersoVent an, der verbrauchte warme Luft absaugt und über einen Wärmetauscher die eintretende Frischluft temperiert. Da der Luftaustausch über einen Rohreinabau mit nur Durchmesser 160mm erfolgt, ist eine Montage des Systems schnell und einfach möglich.
Dafür passt ein reines Abluftgerät, wie ein Einrohrlüfter in Aufputzversion oder ein Axialventilator, der einfach in ein Rohr durch die Wand geschoben wird.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Sie können als Einzelelemente zur Luftzufuhr in Wohn- und Schlafräume verwendet oder als Bestandteil in verschiedene LIMODOR-Abluftsysteme integriert werden. Schalldämmung, Filter zum Schutz vor Staub, Pollen und Allergieerregern sowie Winddrucksicherung bieten hohen Komfort.
Wichtig ist, Gefahr durch Kohlenmonoxid, explosive, giftige oder brennbare Substanzen hintanzuhalten. Unbedingt auch für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators und eines Zuluftsystems.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Eingebaut in einenen einfachen Wanddurchbruch bietet es über Filter zum Schutz vor Staub, Allergieerregern und lästige Insekten.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetrieb ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Wenn die Möglichkeit einer geradlinigen direkten Verbindung nach aussen besteht – z.B. bei halb freiliegenden Kellerräumen in Hanglage – dann können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit eingebautem Wärmetauscher nachgerüstet werden.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Das ist auch temperaturabhängig. Die Steuerung erkennt über die Sensoren, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung.
Mehrere Qualitätsfaktoren zählen: Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum verschwinden. Das benötigt leistungsfähige Abluftgeräte, die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetreib laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen.
Ja, die Steuerung erkennt eine momentan starke Feuchtbelastung und aktiviert die Lüftung.
Ja, sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Wohnhausanlagen lassen sich individuelle Anlagen realisieren. Sie werden nach Grösse und Situation vor Ort individuell geplant.
Kellerlüftungen von LIMODOR sind sowohl in einer standardisierten Basisausstattung als auch in einer beliebig planbaren Konfiguration verfügbar.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Die Steuerung erkennt, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung. Fehlerhafte Belüftung wird unterbunden.
Nein, üblicherweise wird der Lüfter mit dem Einschalten des Lichts aktiviert und läuft eine Zeit lang nach oder wird durch ein Bewegungsmodul aktiviert. Die Abschaltung erfolgt nach Austausch der verbrauchten Luft automatisch.
Ein Vergleich: Für 7 Minuten braucht ein LIMODOR WC-Lüfter nur 0.7 Watt. Eine 100 Watt- Glühbirne für die WC-Beleuchtung benötigt für die gleiche Zeit 11.7 Watt und damit fast 17 mal so viel Strom.
Nein, weil nur abgesaugt, aber keine Aussenluft angesaugt wird. Der Raum bleibt temperiert, weil warme Luft aus dem Wohnbereich nachströmt.
Das hängt von der Geräteleistung ab. Ein einfacher, leistungsschwacher Axialventilator benötig sicher länger als ein Einrohrlüfter. Ein typischer WC-Lüfter von LIMODOR braucht in einer üblichen Toilette nur 5 bis 7 Minuten um alle Gerüche zu entfernen.
Gerade bei in Schlafräumen oft eingesetzten dezentralen Lüftungssystemen wie z.B. dem AirVital Prime ist eine doppelte Verbrauchsoptimierung gegeben. Zum einen entfällt der Wärmeverlust im Vergleich zum Fensteröffnen fast vollständig, zum anderen benötigen die eingebauten Ventilatoren oft weniger Energie als die Raumbeleuchtung.
Im Gegenteil. Zum einen werden sie nicht durch geöffnete Fenster angelockt, zum anderen sind in den Lüftungen Filter verbaut, die ein Eindringen verhindern. Wen es eine Garantie für ungestörten Schlaf ohne nervtötendes Summen gibt, dann durch Lüftungselemente.
Eine Funktion der Steuerung sorgt dafür, dass der Luftaustausch nur in kühlen Nachtstunden stattfindet. Durch eine «Intensivlüftungsfunktion» kann auch sehr rasch warme, schwüle Luft im Raum durch kühle Nachtluft vor dem Schlafengehen ersetzt werden.
Für flüsterleisen Betrieb sorgt eine optimierte Schalldämmung. Entweder in den Abdeckungen oder als Schalldämpfer im Wanddurchbruch. Das hält sowohl den Lärm von aussen als auch das ohnehin kaum hörbare Geräusch der Ventilatoren sicher im Zaum.
Das ist vom Lüftungssystem und der Dichtheit des Raums und der Türen abhängig. Bei gut isolierten Neubauten sind Zuluftelemente empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte ausreichend Zuluft sichergestellt sein, wenn sich im Raum ein Kamin oder Ofen mit offenem Feuer befindet. Das verhindert giftiges Kohlenmonxid, das durch Sauerstoffmangel entsteht.
Ja. Manche Systeme haben dafür sogar einen «Partymodus», der auf die erhöhte Belastung durch viele Menschen im Raum reagiert und die Lüftungsleistung entsprechend anpasst.
Das ist system- und steuerungsabhängig. Oft besteht bei Zentrallüftungssystemen ein sehr sparsamer Grundlastbetrieb bei Abwesenheit der Bewohner, der nur für ein paar Minuten korrigierend eingreift, um die eingestellten Raumklimaparameter sicherzustellen. Diese ändern sich aber in leeren Räumen nur wenig. Einzellüfter oder dezentrale Systeme können je nach Bedarf auch ganz abgeschaltet werden.
Natürlich. Die meisten gesteuerten Lüftungssysteme verfügen z.B. über einen Sommermodus, der etwa aktive Nutzung einer Terrasse oder eines Balkons berücksichtigt und die Lüftungsfunktion entsprechend anpasst. Bei Kälte oder schlechtem Wetter ist hingegen ohne energiefressendes Fensteröffnen stets bestes Raumklima sichergestellt.
Hier bietet sich eine leistungsfähige Ventilatorbox an, die über Tellerventile, die in einer quer durch den Keller führenden Rohrleitung eingebaut sind, an mehreren Stellen gleichzeitig Luft absaugen.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetreib ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Das Wartungsintervall der AirOnova Aussenluftdurchlass kann je nach Umgebungsbedingungen variieren. Im Allgemeinen empfehlen wir, regelmässige Inspektionen und Wartungen durchzuführen, um die ordnungsgemässe Funktion sicherzustellen.
Empfehlenswert ist, eine Kontrolle mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Bei starker Staub- oder Pollenbelastung oder in Regionen mit hohem Insektenaufkommen müssen die Kontrollintervalle entsprechend verkürzt werden. Der eingebaute Filter sollte je nach Verschmutzungsgrad jährlich gewechselt werden.
Um eine einwandfreie und ungestörte Zuluft sicherzustellen, darf das Aussenluftdurchlass nicht durch Möbel, Vorhänge und andere Einrichtungsgegenstände überdeckt werden.
Bei der Platzierung der Aussenluftdurchlässe ist darauf zu achten, dass der Luftstrahl nicht direkt in den Aufenthaltsbereich gerichtet wird und so Zugerscheinungen verursacht.
Der Aussenluftdurchlass besteht aus einem Einbaugehäuse (verzinktes Blech oder EPP), Schalldämmung mit Fliegengitter, Filter und Innenblende aus Kunststoff ähnlich RAL 9010.
Die drei bei LIMODOR erhältlichen dezentralen Wohnraumlüftungssysteme sind mit Abluftfiltern und Zuluftfiltern ausgestattet. Die Abluftfilter verhindern, dass aus dem Innenraum angesaugte Verschmutzungen (Hausstaub, Haare, Aerosole usw.) sich am Wärmetauscher, Ventilator oder anderen Bauteile anlegen und deren Wirkungsgrad bzw. Hygiene beeinträchtigen. Gleiches gilt für die Zuluftfilter.
Neben standardmässigen Partikelfiltern können auch Aktivkohlefilter oder Feinstaubfilter eingesetzt werden, die noch wesentlich kleinere Teilchen abscheiden. Sie verhindern, dass Allergene wie Pollen, Russpartikel und verschiedene Krankheitserreger mit der Frischluft in den Innenraum gelangen. Wichtig für die volle Wirksamkeit ist eine regelmässige Filterkontrolle auf Verschmutzungen bzw. das Einsetzen neuer Filter. Der notwendige Wechsel wird von den Geräten angezeigt.
Werden diese einfachen Regeln beherzigt, dann stellt eine dezentrale Wohnraumlüftung verglichen mit unkoordiniertem Fensterlüften oder billigen Ventilatoren einen sehr wirksamen Allergieschutz für die Wohnung dar.
Die drei dezentralen Lüftungssysteme von LIMODOR unterscheiden sich in ihrem Aufbau:
Der einfache VersoVent besitzt im Prinzip einen Axialventilator und einen keramischen Wärmespeicher. Beim Entlüften strömt die Abluft über dessen Oberfläche und gibt ihre Wärme an sie ab. Je nach eingestellter Taktzeit wechselt der Ventilator dann seine Drehrichtung und saugt Frischluft an, die über die zuvor erwärmte Oberfläche streicht und so temperiert wird. Filter verhindern sowohl zuluft- als auch abluftseitig eine Verschmutzung des Wärmetauschers.
Das System AirVital PRIME besitzen hingegen einen Gegenstrom-Wärmetauscher und zwei Ventilatoren. Im Betrieb sind Zu- und Abluftstrom gleichzeitig eingeschaltet. Der speziell konstruierte Wärmetauscher ermöglich hier, dass die abgesaugte warme Luft von innen kontinuierlich ihre Wärmeenergie an den angesaugten Frischluftstrom von aussen abgibt. Eine Vermischung der beiden Ströme findet nicht statt. Bis zu 94.5% Energierückgewinnungsgrad kombiniert mit minimalen Stromkosten für die Ventilatoren beim AirVital PRIME illustrieren die Energieeffizienz dieses Systems eindrucksvoll.
Zentrales Energiesparelement dieser Komfortlüftungsgeräte ist der Wärmetauscher. Er sorgt in verschiedenen Bauweisen für Wärmerückgewinnung und bewahrt so den überwiegenden Anteil der Energie im Haus. Der Abluftstrom streicht über die wärmespeichernde Oberfläche und gibt dabei seine enthaltenen Energie ab. Die eintretende kühle Frischluft streicht in Gegenrichtung über den Wärmetauscher und wird dabei angenehm temperiert.
Beim Luftaustausch wird also gleich zweimal Energie gespart: Vorhandene Heizenergie aus dem Hausinneren wird nicht wie beim Fensteröffnen nutzlos an die Umgebung abgegeben. Kalte Frischluft kommt bereits vorgewärmt ins Haus und muss nicht erst von der Heizung erwärmt werden, was bei den vielen Zyklen im Jahreslauf erheblich die Heizkosten senkt.
Damit sich Feuer und Rauch bei einem Brand nicht über die Abluftkanäle einer Zentrallüftung ausbreiten, schreibt die Bauordnung genormte und von unabhängigen Prüfstellen auf ihre Funktion und Wirkung getestete Schutzeinrichtungen und einzuhaltende Installationsprinzipien vor. Dazu zählen vor allem Kaltrauchsperren und Brandschutzschotts bzw. -klappen. Sie sind im Leitungsnetz eingebaut, wartungsfrei und verschliessen im Brandfall automatisch und sicher das Rohr. Eine Sogwirkung durch die herrschenden temperaturbedingten Druckunterschiede wird damit unterbunden.
Brandschutzschotts bzw. -klappen trennen den von einem Brand betroffenen Raum, indem das aus ihm herausführende Abluftrohr hitzebeständig ab einer bestimmten Temeperatur verriegelt wird und der Brand sich so nicht im restlichen Rohrsystem ausbreiten kann. Kaltrauchsperren verhindern bei Lüftungsgeräten in den anderen Räumen das Eindringen von Rauch und Dämpfen. Sie sind standardmässig durch eine Feder geschlossen und werden nur bei Betrieb der Lüfter durch den aus dem Raum herausführenden Luftstrom geöffnet. So ist stets Schutz vor Rauch aus dem Rohrsystem in nicht vom Brand betroffenen Bereichen gewährleistet.
Einrohrlüftungssysteme und Ventilatoren müssen fachmännisch und den Bauvorschriften entsprechend eingebaut werden, um diese lebensrettenden Sicherheit zu gewährleisten. Brandschutzschotts und Kaltrauchsperren sind bei LIMODOR als Zubehörteile im Prdouktprogramm enthalten und entsprechen höchsten Sicherstandards. Beim LIMODOR Einrohrlüftungssystem sind die Brandschutzvorrichtungen bereits im Lüftergehäuse integriert.
Die Steuerung einer Zentrallüftung hat je nach konkreter Ausführung verschiedene Funktionen. Beim AquaVent System werden für den Grundlastbetrieb durch ein im Elektroschaltkasten angebrachtes Steuerelement die zentrale Frischluftzufuhr und mehrere dezentrale Abluftgeräte wie die LIMODOR M Einrohrlüfter optimal aufeinander abgestimmt geregelt. Über die Zentralsteuerung werden auch Bedarfslüftung, Partybetrieb oder Sommerbetrieb eingestellt. Abluftelemente sind in jedem Raum zusätzlich einzeln steuerbar. Sie können etwa im Bad mit einem Feuchtesensor oder auf der Toilette mittels Bewegungssensor für kurze Zeit von Grundlast auf Volllast geschaltet und so ihre jeweiligen Lüftungsaufgabe rasch abarbeiten.
Ein Spezialfall ist die LimDry Kellerlüftung: Hier erhält die Steuerung Messsignale von Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, die im Keller und im Aussenbereich lokalisiert sind. Abhängig von diesen Signalen wird bei optimalen Verhältnissen die Kellertrocknung aktiviert. Aber auch hier kann, beispielsweise beim LIMODOR M-EC Einrohrlüftungssystem mit Feuchtemodul etwa der feuchte Luftschwall einer Sauna rasch mit voller Leistung abgesaugt werden. Schimmelbildung und Kellerfeuchtigkeit werden durch diese Kombination aus energiesparendem Grundlastbetreib und kurzfristiger Bedarfslüftung bei Volllast optimal verhindert.
In Zeiten knapper und teurer Wohnflächen rückt der Keller als zusätzliche Raumreserve immer öfter in den Fokus. Ein allseits bekanntes Problem auch in modernen Häusern: Speziell im Sommer bildet sich durch Kondensation feuchter warmer Aussenluft an den kühlen Kellerwänden oft Schimmel oder Modergeruch. Einfaches Lüften nützt hier nichts, es verschärft oft sogar die Situation.
Unser LimDry Kellerlüftungssystem arbeitet daher sensorgesteuert. Luftfeuchtigkeit und Temperatur innen und aussen werden gemessen. Ein smartes Steuergerät stellt sicher, dasss nur trockene Aussenluft ins Haus gelangt. Feuchte oder geruchsbelastete Innenluft wird abgesaugt. Das sorgt für optimale Kellertrocknung. Auch eine Saunalüftung kann integriert werden. Schimmelschutz ist so gewährleistet, volle Flexibilität bei Auslegung und Betrieb analog einer Wohnraumlüftung ebenso.
Im Vergleich zum unkoordinierten, oft falsch durchgeführten Fensterlüften, bietet jedes auch noch so einfache Abluftsystem grosse Energiesparpotentiale. Denn Lüfter laufen primär nur dann, wenn sie gebraucht werden. Dann sorgen sie aber – etwa bei Gerüchen im WC oder Feuchtigkeit im Bad – rasch und komfortabel für Abhilfe. Die Steuerung erfolgt über den Lichtschalter, Zeitschaltungen oder automatisiert über Bewegungs- und Feuchtesensoren. Vergessene, stundenlang offenstehende Fenster sind damit ausgeschlossen.
Unser Star in punkto Energeieffizienz ist der LIMODOR M-EC. Durch seinen hocheffizienten, aber leistungsfähigen Motor, smarte Steuerelemente und sogar akustische und optische Anzeigen, wenn verschmutze Filter die Effizienz verschlechtern, ist er unser «Klimalüfter» Nummer eins. 40 bis 50% Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Systemen sind locker erreichbar.
Je nach Typ bieten die Abluftsysteme von LIMODOR sehr hohe Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit. Viele ältere Lüftertypen arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert noch immer mit dem ersten Gebläseeinsatz. Sollte das Gebläse dann doch einmal defekt sein, kann es rasch ausgebaut und durch ein neues ersetzt werden. Das moderne Klick-In-System macht den Lüftertausch besonders einfach und praktisch werkzeuglos möglich. Je nach Anschluss und gewählter Lüfteraktivierung – etwa über Nachlaufrelais, Feuchterelais, Bewegungsrelais, Türkontakt- oder Lichtschalter – besteht bei fast allen Lüftern auch grosse Variabilität und Austauschmöglichkeit der Steuerungen.
Beim modernen Top-Gerät, dem Energiesparlüfter LIMODOR M-EC wurde ein smartes Steckplatinensystem entwickelt, das durch Austausch dieser Steuermodule mit wenigen Handgriffen eine Umrüstung auf eine andere Aktivierung oder eine Kombination erlaubt. So kann beispielsweise ein zweistufiger Gebläseeinsatz einer Badlüftung mit einem einstellbaren Nachlaufrelais und einem Feuchtemodul ausgestattet werden. Das sorgt für optimale Lüftungsleistung und rasche Feuchtigkeitsabfuhr kombiniert mit automatisiertem Komfort und minimalem Energieverbrauch.
Je nachdem, ob Axialventilator, Radialventilator oder Einrohrlüfter, sind die Montagemöglichkeiten variabel. Axialventilatoren wie der Limax sind typischerweise in geraden kurzen Rohren eingebaut, z.B. bei einer Bad- oder Toilettenlüftung, die direkt durch die Aussenwand führen. Radialventilatoren werden ebenfalls direkt in den Rohrstrang eingebaut und sind auch für längere Leitungen geeignet. Je nach baulicher Situation müssen aber Brandschutzelemente separat eingebaut werden.
Am flexibelsten ist das LIMODOR-Einrohlüftungssystem. Die Lüfter können als Unterputz- und Aufputzvariante in und auf Wänden oder an der Decke verbaut werden. Sie decken alle Einsatzbereiche im Haus ab und arbeiten auch als Zentralabsaugung am Dachboden, als Einzellüfter, Gruppen oder in Kombination mit anderen Lüftungselementen.
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Wichtigster Bonus des Limodor-Entlüftersystems ist die Anschlussmöglichkeit vieler Geräte an einen einzigen Abluftstrang, der beispielsweise über einen Dachauslass geführt wird. Aufwändige Verrohrungen und unschöne Lüftergitter an der Fassade entfallen. Brandschutzklpappen sind bereits im Gehäuse integriert.
Die Geräte sind sehr einfach und auch dem Baufortschritt entsprechend montierbar. Im Rohbau wird zuerst nur das separate Gehäuse mit einer Schutzabdeckung eingemauert, die Anschlüsse für Strom und Luft werden verbunden. Mit wenigen Handgriffen und minimalem Werkzeugaufwand wird später der Gebläseeinsatz mit der Stromversorgung verbunden und einfach eingeklickt.
Als Abluftventilatoren sind die Limodor-Einrohrlüfter wahre Kraftpakete, die in jeder Lage montiert werden können und auch durch längere Rohrleitungen und Knicke gestört werden. Sie sind multifunktional und können als Toilettenentlüfter, Bad- oder Küchenlüfter ebenso eingesetzt werden wie als Bestandteile von Zentrallüftungssystemen oder Kellerlüftungen.
Aussenluftdruchlässe der Serie AirOnova, die Limodor im Produktprogramm anbietet, sind reine passive Elemente. Sie ersetzen in moderner Form früher oft vorhandene Türritze, undichte Fenster oder andere Luftzugänge ins Haus. Und natürlich entfällt dann Fensteröffnen zum Lüften.
Wichtigster Bonus der Dezentralen Wohnraumlüftung ist der einfache Einbau. Dezentrale Lüftungsgeräte können gezielt in einzelnen Räumen installiert werden. Eine Verlegung des Rohrsystems ist nicht erforderlich. Im Wesentlichen sind lediglich ein Mauerdurchbruch bzw. eine Kernbohrung durch die Außenwand des jeweiligen Zimmers und ein Elektroanschluss notwendig. Es lassen sich mehrere Geräte unabhängig voneinander in verschiedenen Wohnbereichen einsetzen. Auch eine Kombination aus zentraler und dezentraler Wohnraumlüftung ist möglich.
Der Vorteil einer zentral gesteuerten Wohnraumlüftung ist ein im ganzen Wohnbereich optimales Wohlfühlklima. Dabei laufen die angeschlossen Zuluft- und Abluftgeräte auf einer permanten, sehr energiesparenden Grundlaststufe. Jedes dieser Lüftungsgeräte kann aber individuell mittels Nachlaufrelais, Feuchtesteuerung, Bewegungsmelder o.ä. in andere Betriebsstufen geschaltet werden. Bei WC-Entlüftern oder Badlüftungen werden etwa so die jeweiligen Lüftungselemente an den räumlich und zeitlich optimalen Betriebsmodus angepasst. Großer Vorteil dabei: Zu- und Abluft werden nicht einfach durch Hauswand geführt, sondern zuerst über den Wärmetauscher. Damit temperiert die ansonsten verloren gehende Wärmeenergie der Abluft die eintretende Frischluft. Jedes Mal ein kleiner, in Summe aber großer Beitrag zu Klimaschutz und Heizkostensenkung.
Das AirClean-System bietet außerdem Winter- und Sommermodus sowie den „Partybetrieb“. Dieser sorgt bei vielen Besuchern gleichzeitig durch erhöhte Lüftungsleistung dafür, dass Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluftzufuhr für alle angenehm bleiben. Maximale Flexibilität ist also bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung von Limodor immer sichergestellt.
Ja, z.B. den LIMODOR B, der mit nur 8cm Einbautiefe auskommt.
Ein Badlüfter wird möglichst nahe dort positioniert, wo die größte Feuchtigkeit anfällt. Also etwa im Bereich der Dusche oder der Badewanne. Die Absaugung direkt am Ort der Entstehung verhindert die Ausbreitung des feuchten Dampfes und sorgt damit rasch wieder für ein trockenes Bad. Eine Montage in „toten Winkeln“ sollte vermieden werden. Wichtig ist, dass die Luft im Bad von der Zuluftseite, also etwa der Badezimmertür, möglichst ungestört in Richtung des Lüfter streichen kann und dabei möglichst viel vom entstandenen Dampf aufnimmt, bevor dieser kondensiert. Damit wird einerseits optimale Entfeuchtung erreicht und das abgesaugte Luftvolumen rasch durch Nachströmen temperierter Luft aus dem Wohnbereich ersetzt. Das verhindert unangenehmes Auskühlen des Badezimmers wie es beim Fensteröffnen der Fall ist und spart so viel Energie.
Lüftungssystem:
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Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, der Nutzungshäufigkeit, den erforderlichen Luftvolumenströmen sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder – bei ganzheitlichen Lüftungskonzepten – dezentrale oder zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz.
Eine bedarfsgerechte Feuchtesteuerung aktiviert die Lüftung automatisch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell abgeführt wird. Dadurch werden Schimmelbildung, Feuchteschäden und unnötige Laufzeiten vermieden, während gleichzeitig Energie eingespart wird.
Für eine dauerhaft wirksame Entfeuchtung sind neben dem erforderlichen Luftvolumenstrom auch die Positionierung des Lüfters, eine ausreichende Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Zusätzlich sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Badlüfter werden idealerweise in der Nähe der grössten Feuchtequelle – beispielsweise im Bereich von Dusche oder Badewanne – positioniert. Gleichzeitig sollte der Luftstrom ungehindert von der Zuluftöffnung zum Lüfter geführt werden, um Feuchtigkeit möglichst direkt an ihrem Entstehungsort zu erfassen und Kondensation im Raum zu vermeiden.
Ja, die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M sind kombinierbar mit Zentrallüftungssystemen (z.B. AIRCLEAN, AIRBASE), in Kombination mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV mit dem dezentralen Raumlüftungssystem AIRODOR und auch mit den passiven Zuluftelementen AIRONOVA. Mit diesen sind ebenso Axialventilatoren kombinierbar.
Eine wirksame Badezimmerlüftung setzt eine ausreichende Nachströmung der Zuluft voraus. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, damit die erforderlichen Luftvolumenströme zuverlässig erreicht werden können.
Automatisch gesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung bedarfsgerecht an und sorgen unabhängig vom Nutzerverhalten für eine zuverlässige Entfeuchtung. Das erhöht den Nutzungskomfort, schützt die Bausubstanz und trägt zu einem energieeffizienten Betrieb bei.
Einrohrlüftungssysteme eignen sich insbesondere für Mehrfamilienhäuser und Gebäude mit gemeinsamer Abluftführung. Sie ermöglichen eine zuverlässige Entlüftung einzelner Badezimmer, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und können mit verschiedenen Steuerungs- und Sensorlösungen kombiniert werden.
Tipps für das Badezimmer
Typischerweise kommen in Bädern oder kombinierten Bad/WC-Räumen Einrohrlüftungssysteme oder Ventilatoren zum Einsatz. Welche Typen konkret verwendet werden, hängt von mehreren Faktoren ab, die vorab geklärt werden sollten:
- Was soll die Lüftung bewirken? Schlechte Gerüche absaugen? Den Raum trocknen?
- Wie groß ist der Raum und damit das auszutauschende Luftvolumen?
- Wie frequentiert ist der Raum, d.h. muss die Entlüftung sehr rasch vonstatten gehen?
- Kann die Abluft direkt auf kurzem Weg in Freie transportiert werden oder wird sie über ein zentrales Abluftrohr entsorgt? Sind Fenster vorhanden?
- Ist der Lüfter als Einzelraumlösung vorgesehen oder ist er Teil einer zentralen Wohnraumlüftungsanlage.
- Ist ausreichen Zuluftv sichergestellt?
Als Faustregel gilt: Axialventilatoren sind im Vergleich zu Einrohrlüftungssystemen deutlich leistungsärmer und nur für kurze, gerade Lufttransportwege geeignet. Ihre Flexibilität bei Steuerung und Einbaumöglichkeiten ist limitiert. Für zentrale Lüftungsrohre, etwa in Wohnblocks, sind sie ungeeignet. Müssen in kurzer Zeit große Luftmengen über größere Distanzen wie bewegt werden, sind Einrohrlüftungssysteme in praktisch allen Aspekten deutlich im Vorteil: Leistung, vielfältige Steuerungsmöglichkeiten (Zeit, Feuchte, Bewegung etc.), Energieeffizienz, vielfältige Konfigurationen, Klick & Play-Montage. Die LIMODOR-Systeme bieten je nach konkreter Lüftungsaufgabe optimal abgestimmte Lösungen.
Ja, z.B. den LIMODOR B, der mit nur 8cm Einbautiefe auskommt.
Ein Badlüfter wird möglichst nahe dort positioniert, wo die größte Feuchtigkeit anfällt. Also etwa im Bereich der Dusche oder der Badewanne. Die Absaugung direkt am Ort der Entstehung verhindert die Ausbreitung des feuchten Dampfes und sorgt damit rasch wieder für ein trockenes Bad. Eine Montage in „toten Winkeln“ sollte vermieden werden. Wichtig ist, dass die Luft im Bad von der Zuluftseite, also etwa der Badezimmertür, möglichst ungestört in Richtung des Lüfter streichen kann und dabei möglichst viel vom entstandenen Dampf aufnimmt, bevor dieser kondensiert. Damit wird einerseits optimale Entfeuchtung erreicht und das abgesaugte Luftvolumen rasch durch Nachströmen temperierter Luft aus dem Wohnbereich ersetzt. Das verhindert unangenehmes Auskühlen des Badezimmers wie es beim Fensteröffnen der Fall ist und spart so viel Energie.
Alles rund um deine Bestellungen
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Tipps für Büros
Hier bietet sich der VersoVent an, der verbrauchte warme Luft absaugt und über einen Wärmetauscher die eintretende Frischluft temperiert. Da der Luftaustausch über einen Rohreinabau mit nur Durchmesser 160mm erfolgt, ist eine Montage des Systems schnell und einfach möglich.
Dafür passt ein reines Abluftgerät, wie ein Einrohrlüfter in Aufputzversion oder ein Axialventilator, der einfach in ein Rohr durch die Wand geschoben wird.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Sie können als Einzelelemente zur Luftzufuhr in Wohn- und Schlafräume verwendet oder als Bestandteil in verschiedene LIMODOR-Abluftsysteme integriert werden. Schalldämmung, Filter zum Schutz vor Staub, Pollen und Allergieerregern sowie Winddrucksicherung bieten hohen Komfort.
Damit sich Feuer und Rauch bei einem Brand nicht über die Abluftkanäle einer Zentrallüftung ausbreiten, schreibt die Bauordnung genormte und von unabhängigen Prüfstellen auf ihre Funktion und Wirkung getestete Schutzeinrichtungen und einzuhaltende Installationsprinzipien vor. Dazu zählen vor allem Kaltrauchsperren und Brandschutzschotts bzw. -klappen. Sie sind im Leitungsnetz eingebaut, wartungsfrei und verschliessen im Brandfall automatisch und sicher das Rohr. Eine Sogwirkung durch die herrschenden temperaturbedingten Druckunterschiede wird damit unterbunden.
Brandschutzschotts bzw. -klappen trennen den von einem Brand betroffenen Raum, indem das aus ihm herausführende Abluftrohr hitzebeständig ab einer bestimmten Temeperatur verriegelt wird und der Brand sich so nicht im restlichen Rohrsystem ausbreiten kann. Kaltrauchsperren verhindern bei Lüftungsgeräten in den anderen Räumen das Eindringen von Rauch und Dämpfen. Sie sind standardmässig durch eine Feder geschlossen und werden nur bei Betrieb der Lüfter durch den aus dem Raum herausführenden Luftstrom geöffnet. So ist stets Schutz vor Rauch aus dem Rohrsystem in nicht vom Brand betroffenen Bereichen gewährleistet.
Einrohrlüftungssysteme und Ventilatoren müssen fachmännisch und den Bauvorschriften entsprechend eingebaut werden, um diese lebensrettenden Sicherheit zu gewährleisten. Brandschutzschotts und Kaltrauchsperren sind bei LIMODOR als Zubehörteile im Prdouktprogramm enthalten und entsprechen höchsten Sicherstandards. Beim LIMODOR Einrohrlüftungssystem sind die Brandschutzvorrichtungen bereits im Lüftergehäuse integriert.
Die Steuerung einer Zentrallüftung hat je nach konkreter Ausführung verschiedene Funktionen. Beim AquaVent System werden für den Grundlastbetrieb durch ein im Elektroschaltkasten angebrachtes Steuerelement die zentrale Frischluftzufuhr und mehrere dezentrale Abluftgeräte wie die LIMODOR M Einrohrlüfter optimal aufeinander abgestimmt geregelt. Über die Zentralsteuerung werden auch Bedarfslüftung, Partybetrieb oder Sommerbetrieb eingestellt. Abluftelemente sind in jedem Raum zusätzlich einzeln steuerbar. Sie können etwa im Bad mit einem Feuchtesensor oder auf der Toilette mittels Bewegungssensor für kurze Zeit von Grundlast auf Volllast geschaltet und so ihre jeweiligen Lüftungsaufgabe rasch abarbeiten.
Ein Spezialfall ist die LimDry Kellerlüftung: Hier erhält die Steuerung Messsignale von Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, die im Keller und im Aussenbereich lokalisiert sind. Abhängig von diesen Signalen wird bei optimalen Verhältnissen die Kellertrocknung aktiviert. Aber auch hier kann, beispielsweise beim LIMODOR M-EC Einrohrlüftungssystem mit Feuchtemodul etwa der feuchte Luftschwall einer Sauna rasch mit voller Leistung abgesaugt werden. Schimmelbildung und Kellerfeuchtigkeit werden durch diese Kombination aus energiesparendem Grundlastbetreib und kurzfristiger Bedarfslüftung bei Volllast optimal verhindert.
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Raumgrösse, Belegung, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz. Ziel ist eine kontinuierliche Frischluftversorgung bei hoher Energieeffizienz und geringem Geräuschpegel.
Bei der Planung sollten Luftvolumenströme, Personenbelegung, Schallschutz, Luftführung sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ebenso sind Anforderungen an Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und eine bedarfsgerechte Regelung frühzeitig in die Planung einzubeziehen.
Gerade in Büro- und Besprechungsräumen spielt eine geringe Geräuschentwicklung eine zentrale Rolle. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und ermöglichen eine kontinuierliche Frischluftversorgung, ohne die Konzentration oder Kommunikation zu beeinträchtigen.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sorgen für eine kontinuierliche Frischluftversorgung und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste. Dadurch verbessern sie den thermischen Komfort und tragen zu einem energieeffizienten Gebäudebetrieb bei.
Für Sanierungen oder nachträgliche Einbauten eignen sich insbesondere dezentrale Lüftungssysteme, da sie mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand realisiert werden können. Je nach System sind lediglich eine Kernbohrung und ein Stromanschluss erforderlich, wodurch Eingriffe in die bestehende Bausubstanz minimiert werden.
Ja. Büroräume lassen sich sowohl in zentrale Lüftungsanlagen integrieren als auch mit eigenständigen dezentralen oder Einzelraumlösungen ausstatten. Welche Variante die wirtschaftlichste ist, hängt von der Gebäude- und Nutzungssituation sowie den planerischen Anforderungen ab.
Alles rund um die dezentrale Wohnraumlüftung
Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme eignen sich insbesondere für Sanierungen, Nachrüstungen sowie einzelne Wohn- oder Gewerberäume, in denen der Einbau eines zentralen Lüftungssystems nicht wirtschaftlich oder baulich nicht sinnvoll ist. Auch bei Teilmodernisierungen oder der schrittweisen Sanierung bieten sie eine effiziente und flexible Lösung.
Im Vergleich zu zentralen Lüftungsanlagen ist der Installationsaufwand deutlich geringer. Je nach System sind lediglich eine Kernbohrung und ein Stromanschluss erforderlich. Dadurch lassen sich Projekte mit überschaubarem Montageaufwand realisieren – sowohl im Wohnbau als auch in kleinen Büro- oder Gewerbeeinheiten.
Dezentrale Systeme sind die richtige Wahl, wenn einzelne Räume oder Nutzungseinheiten unabhängig belüftet werden sollen oder die nachträgliche Verlegung eines Luftkanalnetzes nicht möglich oder wirtschaftlich ist. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ohne umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz.
Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung nutzen die Wärme der Abluft, um die einströmende Aussenluft vorzuwärmen. Dadurch werden Lüftungswärmeverluste reduziert und die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert. Gleichzeitig bleibt eine kontinuierliche Frischluftversorgung gewährleistet.
Für eine effiziente Funktion sind unter anderem die Raumgrösse, die erforderliche Luftwechselrate, die Nutzung des Raums, die Positionierung des Geräts sowie die Luftführung nach aussen zu berücksichtigen. Ebenso sollten Anforderungen an Schallschutz, Energieeffizienz und Filtertechnik bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Filter eingesetzt werden – beispielsweise Partikelfilter, Feinstaubfilter oder Aktivkohlefilter. Sie verbessern die Luftqualität, schützen das Gerät vor Verschmutzung und ermöglichen den Einsatz auch in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an Hygiene oder Aussenluftqualität.
Moderne dezentrale Wohnraumlüftungssysteme arbeiten mit energieeffizienten EC-Ventilatoren und benötigen nur wenig elektrische Leistung. Durch die Wärmerückgewinnung lassen sich Heizwärmeverluste zusätzlich reduzieren, wodurch die Systeme sowohl energetisch als auch wirtschaftlich überzeugen.
Der Wartungsaufwand beschränkt sich im Wesentlichen auf die regelmässige Kontrolle und den Austausch der Filter entsprechend den Herstellervorgaben. Dadurch bleiben Luftqualität, Energieeffizienz und die langfristige Leistungsfähigkeit des Systems erhalten.
Zentrale Lüftungssysteme eignen sich besonders für Neubauten oder umfassende Sanierungen mit geplanter Luftverteilung im gesamten Gebäude. Dezentrale Systeme bieten Vorteile bei Nachrüstungen oder wenn einzelne Räume unabhängig voneinander belüftet werden sollen. Einzelraumlüfter sind eine effiziente Lösung für Räume mit erhöhtem Feuchte- oder Geruchsaufkommen.
Alles rund um die dezentrale Wohnraumlüftung
Die drei bei LIMODOR erhältlichen dezentralen Wohnraumlüftungssysteme sind mit Abluftfiltern und Zuluftfiltern ausgestattet. Die Abluftfilter verhindern, dass aus dem Innenraum angesaugte Verschmutzungen (Hausstaub, Haare, Aerosole usw.) sich am Wärmetauscher, Ventilator oder anderen Bauteile anlegen und deren Wirkungsgrad bzw. Hygiene beeinträchtigen. Gleiches gilt für die Zuluftfilter.
Neben standardmässigen Partikelfiltern können auch Aktivkohlefilter oder Feinstaubfilter eingesetzt werden, die noch wesentlich kleinere Teilchen abscheiden. Sie verhindern, dass Allergene wie Pollen, Russpartikel und verschiedene Krankheitserreger mit der Frischluft in den Innenraum gelangen. Wichtig für die volle Wirksamkeit ist eine regelmässige Filterkontrolle auf Verschmutzungen bzw. das Einsetzen neuer Filter. Der notwendige Wechsel wird von den Geräten angezeigt.
Werden diese einfachen Regeln beherzigt, dann stellt eine dezentrale Wohnraumlüftung verglichen mit unkoordiniertem Fensterlüften oder billigen Ventilatoren einen sehr wirksamen Allergieschutz für die Wohnung dar.
Die drei dezentralen Lüftungssysteme von LIMODOR unterscheiden sich in ihrem Aufbau:
Der einfache VersoVent besitzt im Prinzip einen Axialventilator und einen keramischen Wärmespeicher. Beim Entlüften strömt die Abluft über dessen Oberfläche und gibt ihre Wärme an sie ab. Je nach eingestellter Taktzeit wechselt der Ventilator dann seine Drehrichtung und saugt Frischluft an, die über die zuvor erwärmte Oberfläche streicht und so temperiert wird. Filter verhindern sowohl zuluft- als auch abluftseitig eine Verschmutzung des Wärmetauschers.
Das System AirVital PRIME besitzen hingegen einen Gegenstrom-Wärmetauscher und zwei Ventilatoren. Im Betrieb sind Zu- und Abluftstrom gleichzeitig eingeschaltet. Der speziell konstruierte Wärmetauscher ermöglich hier, dass die abgesaugte warme Luft von innen kontinuierlich ihre Wärmeenergie an den angesaugten Frischluftstrom von aussen abgibt. Eine Vermischung der beiden Ströme findet nicht statt. Bis zu 94.5% Energierückgewinnungsgrad kombiniert mit minimalen Stromkosten für die Ventilatoren beim AirVital PRIME illustrieren die Energieeffizienz dieses Systems eindrucksvoll.
Zentrales Energiesparelement dieser Komfortlüftungsgeräte ist der Wärmetauscher. Er sorgt in verschiedenen Bauweisen für Wärmerückgewinnung und bewahrt so den überwiegenden Anteil der Energie im Haus. Der Abluftstrom streicht über die wärmespeichernde Oberfläche und gibt dabei seine enthaltenen Energie ab. Die eintretende kühle Frischluft streicht in Gegenrichtung über den Wärmetauscher und wird dabei angenehm temperiert.
Beim Luftaustausch wird also gleich zweimal Energie gespart: Vorhandene Heizenergie aus dem Hausinneren wird nicht wie beim Fensteröffnen nutzlos an die Umgebung abgegeben. Kalte Frischluft kommt bereits vorgewärmt ins Haus und muss nicht erst von der Heizung erwärmt werden, was bei den vielen Zyklen im Jahreslauf erheblich die Heizkosten senkt.
Wichtigster Bonus der Dezentralen Wohnraumlüftung ist der einfache Einbau. Dezentrale Lüftungsgeräte können gezielt in einzelnen Räumen installiert werden. Eine Verlegung des Rohrsystems ist nicht erforderlich. Im Wesentlichen sind lediglich ein Mauerdurchbruch bzw. eine Kernbohrung durch die Außenwand des jeweiligen Zimmers und ein Elektroanschluss notwendig. Es lassen sich mehrere Geräte unabhängig voneinander in verschiedenen Wohnbereichen einsetzen. Auch eine Kombination aus zentraler und dezentraler Wohnraumlüftung ist möglich.
Tipps für den Fitness & Wellness-Raum
Wenn die Möglichkeit einer geradlinigen direkten Verbindung nach aussen besteht – z.B. bei halb freiliegenden Kellerräumen in Hanglage – dann können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit eingebautem Wärmetauscher nachgerüstet werden.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Das ist auch temperaturabhängig. Die Steuerung erkennt über die Sensoren, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung.
Mehrere Qualitätsfaktoren zählen: Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum verschwinden. Das benötigt leistungsfähige Abluftgeräte, die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetreib laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen.
Ja, die Steuerung erkennt eine momentan starke Feuchtbelastung und aktiviert die Lüftung.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Nutzung, Raumgrösse und Feuchtelast. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale beziehungsweise zentrale Lüftungssysteme zum Einsatz. Entscheidend sind eine zuverlässige Feuchteabfuhr, eine hohe Luftqualität und ein energieeffizienter Betrieb.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Feuchtelast, Raumnutzung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Zusätzlich spielen Schallschutz, Energieeffizienz und eine bedarfsgerechte Steuerung eine wichtige Rolle, um dauerhaft optimale Raumbedingungen sicherzustellen.
In Fitness- und Wellnessbereichen entstehen häufig kurzfristig hohe Feuchtelasten, beispielsweise nach einem Saunagang oder intensiver Nutzung. Feuchte- und Temperatursensoren erkennen diese Veränderungen automatisch und aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Feuchteschäden und Schimmelbildung vermieden und gleichzeitig unnötige Laufzeiten reduziert.
Eine wirksame Entfeuchtung erfordert ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Besonders bei Saunen oder Wellnessbereichen empfiehlt sich eine automatische Intensivlüftung, die Feuchtigkeit unmittelbar nach ihrer Entstehung zuverlässig ins Freie abführt.
Ist eine direkte Aussenwandanbindung möglich, können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine energieeffiziente Lösung darstellen. Sie ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste.
Ja. Je nach Gebäude- und Nutzungskonzept können Fitness-, Sauna- oder Wellnessräume sowohl in eine zentrale Lüftungsanlage eingebunden als auch mit eigenständigen Lüftungssystemen ausgestattet werden. Die Wahl der geeigneten Lösung richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen an Luftmenge, Feuchtelast und Regelungstechnik.
Eine kontrollierte Lüftung führt Feuchtigkeit zuverlässig ab und verhindert, dass sich Kondensat an Wänden oder Decken bildet. In Kombination mit einer bedarfsgerechten Steuerung und korrekt ausgelegten Luftvolumenströmen trägt sie wesentlich zum Schutz der Bausubstanz und zu einem dauerhaft angenehmen Raumklima bei.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von Garagengrösse, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder kombinierte Zu- und Abluftlösungen zum Einsatz. Ziel ist die zuverlässige Abfuhr von Feuchtigkeit, Gerüchen und schadstoffbelasteter Luft.
Regen, Schnee und Tauwasser führen regelmässig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit in Garagen. Eine bedarfsgesteuerte Lüftung mit Feuchtesensor erkennt diese Situationen automatisch und erhöht die Lüftungsleistung nur bei Bedarf. Dadurch werden Schimmelbildung, Korrosion und muffige Gerüche wirksam reduziert.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Je nach Nutzung können außerdem Anforderungen an den Schallschutz, die Sensorik oder den Feuchteschutz relevant sein.
Sensoren ermöglichen einen bedarfsgerechten Betrieb der Lüftung und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit oder schadstoffbelastete Luft automatisch abgeführt werden. Dadurch werden unnötige Laufzeiten vermieden und gleichzeitig Energieeffizienz sowie Schutz der Bausubstanz verbessert.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Garagenlüftung. Je nach Gebäudesituation kommen passive Zuluftelemente oder mechanische Zuluftsysteme zum Einsatz, um den erforderlichen Luftaustausch sicherzustellen.
Werden Garagen zusätzlich als Werkstatt genutzt, sind sowohl eine zuverlässige Abluftführung als auch eine ausreichende Frischluftversorgung erforderlich. Je nach Nutzung – beispielsweise bei Lackier-, Schweiss- oder Reparaturarbeiten – können zusätzliche Anforderungen an die Abführung von Kohlenmonoxid (CO), flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und anderen luftgetragenen Schadstoffen bestehen. Empfehlenswert ist die Kombination eines leistungsstarken Abluftsystems (z. B. LIMODOR ONE) mit einem passenden Zuluftsystem (z. B. AIRONOVA). Der LIMODOR ONE ist optional mit CO₂- oder VOC-Sensoren erhältlich und kann auch nachträglich entsprechend ausgestattet werden.
Für Bestandsgebäude stehen kompakte Lüftungssysteme zur Verfügung, die sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten lassen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der Garagengrösse, der vorhandenen Bausubstanz und den gewünschten Funktionen ab.
Tipps für die Garage
Wichtig ist, Gefahr durch Kohlenmonoxid, explosive, giftige oder brennbare Substanzen hintanzuhalten. Unbedingt auch für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators und eines Zuluftsystems.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Eingebaut in einenen einfachen Wanddurchbruch bietet es über Filter zum Schutz vor Staub, Allergieerregern und lästige Insekten.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetrieb ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Tipps für den Keller
Kellerlüftungen von LIMODOR sind sowohl in einer standardisierten Basisausstattung als auch in einer beliebig planbaren Konfiguration verfügbar.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Die Steuerung erkennt, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung. Fehlerhafte Belüftung wird unterbunden.
In Zeiten knapper und teurer Wohnflächen rückt der Keller als zusätzliche Raumreserve immer öfter in den Fokus. Ein allseits bekanntes Problem auch in modernen Häusern: Speziell im Sommer bildet sich durch Kondensation feuchter warmer Aussenluft an den kühlen Kellerwänden oft Schimmel oder Modergeruch. Einfaches Lüften nützt hier nichts, es verschärft oft sogar die Situation.
Unser LimDry Kellerlüftungssystem arbeitet daher sensorgesteuert. Luftfeuchtigkeit und Temperatur innen und aussen werden gemessen. Ein smartes Steuergerät stellt sicher, dasss nur trockene Aussenluft ins Haus gelangt. Feuchte oder geruchsbelastete Innenluft wird abgesaugt. Das sorgt für optimale Kellertrocknung. Auch eine Saunalüftung kann integriert werden. Schimmelschutz ist so gewährleistet, volle Flexibilität bei Auslegung und Betrieb analog einer Wohnraumlüftung ebenso.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Nutzung des Kellers, der Gebäudegeometrie und den Feuchteverhältnissen ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, sensorgesteuerte Kellerlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine kontrollierte Entfeuchtung sowie der Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Schimmel.
Entscheidend sind die Luftführung, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, die Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Da sich die klimatischen Bedingungen im Keller deutlich von denen der Aussenluft unterscheiden können, sollte die Lüftung an Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepasst werden.
Eine wirksame Kellerlüftung funktioniert nur dann effizient, wenn die Aussenluft tatsächlich trockener ist als die Kellerluft. Feuchte- und Temperatursensoren erfassen die klimatischen Bedingungen innen und aussen und aktivieren die Lüftung ausschliesslich bei geeigneten Verhältnissen. Dadurch werden Fehlbelüftungen und zusätzliche Feuchteeinträge vermieden.
Wichtig ist, die Gefahr durch Kohlenmonoxid und explosive, giftige oder brennbare Substanzen zu minimieren. Unbedingt muss hier auch für ausreichend Frischluftzufuhr gesorgt werden. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators (z.B. LIMODOR ONE) mit einem Zuluftsystem (z.B. AIRONOVA).
Übrigens: Der LIMODOR ONE kann mit CO2- oder VOC-Sensor bestellt oder nachträglich ausgerüstet werden.
Zwei zentrale Wirkmechanismen sind hierfür relevant:
Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum abgeführt werden.
Ausserdem soll der Raum in der kalten Jahreszeit nicht stark abkühlen, um Kondensation zu verhindern.
Darum empfehlen sich leistungsfähige Abluftgeräte (z.B. LIMODOR ONE, LIMODOR W), die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetrieb laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen. Die Lüftungsaktivierung kann hier über eine effiziente Feuchtesteuerung (LIMODOR ONE) oder alternativ via externer Aktivierung über eine AIRBASE-Kellerlüftungssensorik und -steuerung erfolgen.
Gerade in den Sommermonaten kann warme, feuchte Aussenluft an den kühlen Kellerflächen kondensieren. Dadurch steigt die Feuchtigkeit im Raum trotz geöffnetem Fenster. Eine sensorgesteuerte Kellerlüftung verhindert diesen Effekt, indem sie nur unter geeigneten klimatischen Bedingungen lüftet.
Ja. Je nach Gebäudesituation lassen sich Kellerlüftungssysteme mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten. Ist eine direkte Aussenwandanbindung vorhanden, können auch dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine wirtschaftliche Lösung darstellen.
Kellerlüftungssysteme lassen sich sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser individuell auslegen. Während in Einfamilienhäusern häufig kompakte, nutzungsspezifische Lösungen zum Einsatz kommen, können bei grösseren Gebäuden mehrere Sensoren, leistungsstärkere Lüftungseinheiten oder zentrale Lüftungskonzepte sinnvoll sein.
Automatisch geregelte Systeme passen die Lüftung kontinuierlich an die tatsächlichen Klimabedingungen an. Dadurch werden Schimmelbildung und Feuchteschäden reduziert, unnötige Laufzeiten vermieden und die Energieeffizienz der Anlage verbessert. Gleichzeitig lassen sich auch Feuchtespitzen, beispielsweise durch Waschküchen oder Saunabereichen, zuverlässig abführen.
Feuchte-, CO2 und VOC-Steuermodule können mit wenigen Handgriffen einfach von aussen am Lüftereinsatz aufgesteckt werden. Für Bewegungssteuerung ist ein Lüftereinsatz mit integriertem Bewegungsmodul nötig.
Der Verschmutzungsgrad wird optisch via App geprüft, der korrekte Ersatzfilter kann bei Bedarf direkt im Online-Shop bestellt werden.
Nach der Montage wird auf der App ein Testlauf des Lüftereinsatzes gestartet. Dieser überprüft dessen ordnungsgemässe Funktion und korrekte Montage. Fehlfunktionen werden angezeigt und die Fehlersuche/-behebung unterstützt. Das verhindert spätere Reklamationen.
Nein. Das ist durch die NFC-Technik nicht nötig. Der Lüfter kann sogar im noch verpackten Zustand schon vorab konfiguriert werden. Das spart Montagezeit.
Je nach vorhandener Steuerungsvariante können verschiedene Parameter in den bestehenden Vorlagen individuell adaptiert und unter einem neuen Namen ergänzend abgespeichert werden.
Typische Lüftereinstellungen in verschiedenen Räumen können aus einer Vorlagenbibliothek in der App am Handy aufgerufen werden. Über NFC können sie mit nur einem Klick auf den Lüftungseinsatz übertragen werden. Dieser ist dann sofort startbereit.
Der NFC-Chip ist unabhängig von der Einbaulage stets mittig am Gerät lokalisiert und so einfach zu finden.
Nein, alle Einstellungen werden ausschliesslich schnell und komfortabel aus der LIMODOR-App über NFC auf den Lüfter übertragen.
Für den WC-Schalenanschluss ist ein eigener 50mm-Stutzen erhältlich.
Ja, die dafür verfügbare Gehäusevariante ist 100% dicht und durch einen später entfernbaren Styropor-Einsatz formstabil. Das Innere ist damit vor Eindringen von Beton und vor Deformierung geschützt. Das Gehäuse wird vor dem Betonieren einfach auf die Schalung genagelt.
Rohrsysteme müssen nur auf- bzw. eingeschoben werden und sind sofort dicht. Sie müssen nicht ergänzend am Stutzen befestigt werden. Der gesamte Lüftereinsatz wird im Gehäuse einfach sanft eingerastet und ist sofort einsatzbereit. Auch die (De)Montage von Filter und Abdeckung benötigen keinerlei Werkzeuge.
Ansaugen ist von vorne, von unten (WC-Schalenabsaugung) und exklusiv auch von der Lüfterhinterseite möglich. Ausblasen entweder nach hinten (4 mögliche Positionen), nach oben / nach unten, seitlich nach rechts oben / links unten).
Alle Dichtungen werden bereits im Fertigungsprozess integriert. Dadurch sind sie vor Beschädigung geschützt, können nicht verloren gehen und werden beim Aufschieben des Rohrs nicht unbeabsichtigt deformiert oder herausgedrückt.
Es können alle gängigen Rohrsysteme – z.B. Kunststoffrohre und -schläuche, Wickelfalzrohre, Aluflex- oder Wellrohre – innen oder außen ohne ergänzende Befestigungs- und Abdichtungsmaßnahmen (Dichtband, Schelle o.ä) aufgesteckt werden.
Alles rund um unsere Lüftungssysteme
Das Wartungsintervall der AirOnova Aussenluftdurchlass kann je nach Umgebungsbedingungen variieren. Im Allgemeinen empfehlen wir, regelmässige Inspektionen und Wartungen durchzuführen, um die ordnungsgemässe Funktion sicherzustellen.
Empfehlenswert ist, eine Kontrolle mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Bei starker Staub- oder Pollenbelastung oder in Regionen mit hohem Insektenaufkommen müssen die Kontrollintervalle entsprechend verkürzt werden. Der eingebaute Filter sollte je nach Verschmutzungsgrad jährlich gewechselt werden.
Um eine einwandfreie und ungestörte Zuluft sicherzustellen, darf das Aussenluftdurchlass nicht durch Möbel, Vorhänge und andere Einrichtungsgegenstände überdeckt werden.
Bei der Platzierung der Aussenluftdurchlässe ist darauf zu achten, dass der Luftstrahl nicht direkt in den Aufenthaltsbereich gerichtet wird und so Zugerscheinungen verursacht.
Der Aussenluftdurchlass besteht aus einem Einbaugehäuse (verzinktes Blech oder EPP), Schalldämmung mit Fliegengitter, Filter und Innenblende aus Kunststoff ähnlich RAL 9010.
Die drei bei LIMODOR erhältlichen dezentralen Wohnraumlüftungssysteme sind mit Abluftfiltern und Zuluftfiltern ausgestattet. Die Abluftfilter verhindern, dass aus dem Innenraum angesaugte Verschmutzungen (Hausstaub, Haare, Aerosole usw.) sich am Wärmetauscher, Ventilator oder anderen Bauteile anlegen und deren Wirkungsgrad bzw. Hygiene beeinträchtigen. Gleiches gilt für die Zuluftfilter.
Neben standardmässigen Partikelfiltern können auch Aktivkohlefilter oder Feinstaubfilter eingesetzt werden, die noch wesentlich kleinere Teilchen abscheiden. Sie verhindern, dass Allergene wie Pollen, Russpartikel und verschiedene Krankheitserreger mit der Frischluft in den Innenraum gelangen. Wichtig für die volle Wirksamkeit ist eine regelmässige Filterkontrolle auf Verschmutzungen bzw. das Einsetzen neuer Filter. Der notwendige Wechsel wird von den Geräten angezeigt.
Werden diese einfachen Regeln beherzigt, dann stellt eine dezentrale Wohnraumlüftung verglichen mit unkoordiniertem Fensterlüften oder billigen Ventilatoren einen sehr wirksamen Allergieschutz für die Wohnung dar.
Die drei dezentralen Lüftungssysteme von LIMODOR unterscheiden sich in ihrem Aufbau:
Der einfache VersoVent besitzt im Prinzip einen Axialventilator und einen keramischen Wärmespeicher. Beim Entlüften strömt die Abluft über dessen Oberfläche und gibt ihre Wärme an sie ab. Je nach eingestellter Taktzeit wechselt der Ventilator dann seine Drehrichtung und saugt Frischluft an, die über die zuvor erwärmte Oberfläche streicht und so temperiert wird. Filter verhindern sowohl zuluft- als auch abluftseitig eine Verschmutzung des Wärmetauschers.
Das System AirVital PRIME besitzen hingegen einen Gegenstrom-Wärmetauscher und zwei Ventilatoren. Im Betrieb sind Zu- und Abluftstrom gleichzeitig eingeschaltet. Der speziell konstruierte Wärmetauscher ermöglich hier, dass die abgesaugte warme Luft von innen kontinuierlich ihre Wärmeenergie an den angesaugten Frischluftstrom von aussen abgibt. Eine Vermischung der beiden Ströme findet nicht statt. Bis zu 94.5% Energierückgewinnungsgrad kombiniert mit minimalen Stromkosten für die Ventilatoren beim AirVital PRIME illustrieren die Energieeffizienz dieses Systems eindrucksvoll.
Zentrales Energiesparelement dieser Komfortlüftungsgeräte ist der Wärmetauscher. Er sorgt in verschiedenen Bauweisen für Wärmerückgewinnung und bewahrt so den überwiegenden Anteil der Energie im Haus. Der Abluftstrom streicht über die wärmespeichernde Oberfläche und gibt dabei seine enthaltenen Energie ab. Die eintretende kühle Frischluft streicht in Gegenrichtung über den Wärmetauscher und wird dabei angenehm temperiert.
Beim Luftaustausch wird also gleich zweimal Energie gespart: Vorhandene Heizenergie aus dem Hausinneren wird nicht wie beim Fensteröffnen nutzlos an die Umgebung abgegeben. Kalte Frischluft kommt bereits vorgewärmt ins Haus und muss nicht erst von der Heizung erwärmt werden, was bei den vielen Zyklen im Jahreslauf erheblich die Heizkosten senkt.
Damit sich Feuer und Rauch bei einem Brand nicht über die Abluftkanäle einer Zentrallüftung ausbreiten, schreibt die Bauordnung genormte und von unabhängigen Prüfstellen auf ihre Funktion und Wirkung getestete Schutzeinrichtungen und einzuhaltende Installationsprinzipien vor. Dazu zählen vor allem Kaltrauchsperren und Brandschutzschotts bzw. -klappen. Sie sind im Leitungsnetz eingebaut, wartungsfrei und verschliessen im Brandfall automatisch und sicher das Rohr. Eine Sogwirkung durch die herrschenden temperaturbedingten Druckunterschiede wird damit unterbunden.
Brandschutzschotts bzw. -klappen trennen den von einem Brand betroffenen Raum, indem das aus ihm herausführende Abluftrohr hitzebeständig ab einer bestimmten Temeperatur verriegelt wird und der Brand sich so nicht im restlichen Rohrsystem ausbreiten kann. Kaltrauchsperren verhindern bei Lüftungsgeräten in den anderen Räumen das Eindringen von Rauch und Dämpfen. Sie sind standardmässig durch eine Feder geschlossen und werden nur bei Betrieb der Lüfter durch den aus dem Raum herausführenden Luftstrom geöffnet. So ist stets Schutz vor Rauch aus dem Rohrsystem in nicht vom Brand betroffenen Bereichen gewährleistet.
Einrohrlüftungssysteme und Ventilatoren müssen fachmännisch und den Bauvorschriften entsprechend eingebaut werden, um diese lebensrettenden Sicherheit zu gewährleisten. Brandschutzschotts und Kaltrauchsperren sind bei LIMODOR als Zubehörteile im Prdouktprogramm enthalten und entsprechen höchsten Sicherstandards. Beim LIMODOR Einrohrlüftungssystem sind die Brandschutzvorrichtungen bereits im Lüftergehäuse integriert.
Die Steuerung einer Zentrallüftung hat je nach konkreter Ausführung verschiedene Funktionen. Beim AquaVent System werden für den Grundlastbetrieb durch ein im Elektroschaltkasten angebrachtes Steuerelement die zentrale Frischluftzufuhr und mehrere dezentrale Abluftgeräte wie die LIMODOR M Einrohrlüfter optimal aufeinander abgestimmt geregelt. Über die Zentralsteuerung werden auch Bedarfslüftung, Partybetrieb oder Sommerbetrieb eingestellt. Abluftelemente sind in jedem Raum zusätzlich einzeln steuerbar. Sie können etwa im Bad mit einem Feuchtesensor oder auf der Toilette mittels Bewegungssensor für kurze Zeit von Grundlast auf Volllast geschaltet und so ihre jeweiligen Lüftungsaufgabe rasch abarbeiten.
Ein Spezialfall ist die LimDry Kellerlüftung: Hier erhält die Steuerung Messsignale von Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, die im Keller und im Aussenbereich lokalisiert sind. Abhängig von diesen Signalen wird bei optimalen Verhältnissen die Kellertrocknung aktiviert. Aber auch hier kann, beispielsweise beim LIMODOR M-EC Einrohrlüftungssystem mit Feuchtemodul etwa der feuchte Luftschwall einer Sauna rasch mit voller Leistung abgesaugt werden. Schimmelbildung und Kellerfeuchtigkeit werden durch diese Kombination aus energiesparendem Grundlastbetreib und kurzfristiger Bedarfslüftung bei Volllast optimal verhindert.
In Zeiten knapper und teurer Wohnflächen rückt der Keller als zusätzliche Raumreserve immer öfter in den Fokus. Ein allseits bekanntes Problem auch in modernen Häusern: Speziell im Sommer bildet sich durch Kondensation feuchter warmer Aussenluft an den kühlen Kellerwänden oft Schimmel oder Modergeruch. Einfaches Lüften nützt hier nichts, es verschärft oft sogar die Situation.
Unser LimDry Kellerlüftungssystem arbeitet daher sensorgesteuert. Luftfeuchtigkeit und Temperatur innen und aussen werden gemessen. Ein smartes Steuergerät stellt sicher, dasss nur trockene Aussenluft ins Haus gelangt. Feuchte oder geruchsbelastete Innenluft wird abgesaugt. Das sorgt für optimale Kellertrocknung. Auch eine Saunalüftung kann integriert werden. Schimmelschutz ist so gewährleistet, volle Flexibilität bei Auslegung und Betrieb analog einer Wohnraumlüftung ebenso.
Im Vergleich zum unkoordinierten, oft falsch durchgeführten Fensterlüften, bietet jedes auch noch so einfache Abluftsystem grosse Energiesparpotentiale. Denn Lüfter laufen primär nur dann, wenn sie gebraucht werden. Dann sorgen sie aber – etwa bei Gerüchen im WC oder Feuchtigkeit im Bad – rasch und komfortabel für Abhilfe. Die Steuerung erfolgt über den Lichtschalter, Zeitschaltungen oder automatisiert über Bewegungs- und Feuchtesensoren. Vergessene, stundenlang offenstehende Fenster sind damit ausgeschlossen.
Unser Star in punkto Energeieffizienz ist der LIMODOR M-EC. Durch seinen hocheffizienten, aber leistungsfähigen Motor, smarte Steuerelemente und sogar akustische und optische Anzeigen, wenn verschmutze Filter die Effizienz verschlechtern, ist er unser «Klimalüfter» Nummer eins. 40 bis 50% Stromersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Systemen sind locker erreichbar.
Je nach Typ bieten die Abluftsysteme von LIMODOR sehr hohe Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit. Viele ältere Lüftertypen arbeiten bereits seit einem halben Jahrhundert noch immer mit dem ersten Gebläseeinsatz. Sollte das Gebläse dann doch einmal defekt sein, kann es rasch ausgebaut und durch ein neues ersetzt werden. Das moderne Klick-In-System macht den Lüftertausch besonders einfach und praktisch werkzeuglos möglich. Je nach Anschluss und gewählter Lüfteraktivierung – etwa über Nachlaufrelais, Feuchterelais, Bewegungsrelais, Türkontakt- oder Lichtschalter – besteht bei fast allen Lüftern auch grosse Variabilität und Austauschmöglichkeit der Steuerungen.
Beim modernen Top-Gerät, dem Energiesparlüfter LIMODOR M-EC wurde ein smartes Steckplatinensystem entwickelt, das durch Austausch dieser Steuermodule mit wenigen Handgriffen eine Umrüstung auf eine andere Aktivierung oder eine Kombination erlaubt. So kann beispielsweise ein zweistufiger Gebläseeinsatz einer Badlüftung mit einem einstellbaren Nachlaufrelais und einem Feuchtemodul ausgestattet werden. Das sorgt für optimale Lüftungsleistung und rasche Feuchtigkeitsabfuhr kombiniert mit automatisiertem Komfort und minimalem Energieverbrauch.
Je nachdem, ob Axialventilator, Radialventilator oder Einrohrlüfter, sind die Montagemöglichkeiten variabel. Axialventilatoren wie der Limax sind typischerweise in geraden kurzen Rohren eingebaut, z.B. bei einer Bad- oder Toilettenlüftung, die direkt durch die Aussenwand führen. Radialventilatoren werden ebenfalls direkt in den Rohrstrang eingebaut und sind auch für längere Leitungen geeignet. Je nach baulicher Situation müssen aber Brandschutzelemente separat eingebaut werden.
Am flexibelsten ist das LIMODOR-Einrohlüftungssystem. Die Lüfter können als Unterputz- und Aufputzvariante in und auf Wänden oder an der Decke verbaut werden. Sie decken alle Einsatzbereiche im Haus ab und arbeiten auch als Zentralabsaugung am Dachboden, als Einzellüfter, Gruppen oder in Kombination mit anderen Lüftungselementen.
Wichtigster Bonus des Limodor-Entlüftersystems ist die Anschlussmöglichkeit vieler Geräte an einen einzigen Abluftstrang, der beispielsweise über einen Dachauslass geführt wird. Aufwändige Verrohrungen und unschöne Lüftergitter an der Fassade entfallen. Brandschutzklpappen sind bereits im Gehäuse integriert.
Die Geräte sind sehr einfach und auch dem Baufortschritt entsprechend montierbar. Im Rohbau wird zuerst nur das separate Gehäuse mit einer Schutzabdeckung eingemauert, die Anschlüsse für Strom und Luft werden verbunden. Mit wenigen Handgriffen und minimalem Werkzeugaufwand wird später der Gebläseeinsatz mit der Stromversorgung verbunden und einfach eingeklickt.
Als Abluftventilatoren sind die Limodor-Einrohrlüfter wahre Kraftpakete, die in jeder Lage montiert werden können und auch durch längere Rohrleitungen und Knicke gestört werden. Sie sind multifunktional und können als Toilettenentlüfter, Bad- oder Küchenlüfter ebenso eingesetzt werden wie als Bestandteile von Zentrallüftungssystemen oder Kellerlüftungen.
Aussenluftdruchlässe der Serie AirOnova, die Limodor im Produktprogramm anbietet, sind reine passive Elemente. Sie ersetzen in moderner Form früher oft vorhandene Türritze, undichte Fenster oder andere Luftzugänge ins Haus. Und natürlich entfällt dann Fensteröffnen zum Lüften.
Wichtigster Bonus der Dezentralen Wohnraumlüftung ist der einfache Einbau. Dezentrale Lüftungsgeräte können gezielt in einzelnen Räumen installiert werden. Eine Verlegung des Rohrsystems ist nicht erforderlich. Im Wesentlichen sind lediglich ein Mauerdurchbruch bzw. eine Kernbohrung durch die Außenwand des jeweiligen Zimmers und ein Elektroanschluss notwendig. Es lassen sich mehrere Geräte unabhängig voneinander in verschiedenen Wohnbereichen einsetzen. Auch eine Kombination aus zentraler und dezentraler Wohnraumlüftung ist möglich.
Der Vorteil einer zentral gesteuerten Wohnraumlüftung ist ein im ganzen Wohnbereich optimales Wohlfühlklima. Dabei laufen die angeschlossen Zuluft- und Abluftgeräte auf einer permanten, sehr energiesparenden Grundlaststufe. Jedes dieser Lüftungsgeräte kann aber individuell mittels Nachlaufrelais, Feuchtesteuerung, Bewegungsmelder o.ä. in andere Betriebsstufen geschaltet werden. Bei WC-Entlüftern oder Badlüftungen werden etwa so die jeweiligen Lüftungselemente an den räumlich und zeitlich optimalen Betriebsmodus angepasst. Großer Vorteil dabei: Zu- und Abluft werden nicht einfach durch Hauswand geführt, sondern zuerst über den Wärmetauscher. Damit temperiert die ansonsten verloren gehende Wärmeenergie der Abluft die eintretende Frischluft. Jedes Mal ein kleiner, in Summe aber großer Beitrag zu Klimaschutz und Heizkostensenkung.
Das AirClean-System bietet außerdem Winter- und Sommermodus sowie den „Partybetrieb“. Dieser sorgt bei vielen Besuchern gleichzeitig durch erhöhte Lüftungsleistung dafür, dass Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluftzufuhr für alle angenehm bleiben. Maximale Flexibilität ist also bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung von Limodor immer sichergestellt.
Lüftungssystem:
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Tipps für Renovierungen
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Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung. Für Neubauten kommen häufig zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz, während sich bei Sanierungen oder Nachrüstungen dezentrale Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung besonders bewährt haben. Entscheidend sind Anforderungen an Schallschutz, Energieeffizienz und Luftqualität.
Für einen hohen Schlafkomfort sollten Luftvolumenstrom, Schallentwicklung, Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine zugfreie Luftführung berücksichtigt werden. Ebenso sind die Gebäudehülle und eine ausreichende Frischluftnachströmung wesentliche Faktoren für einen effizienten Betrieb.
Schlafräume stellen besonders hohe Anforderungen an die Geräuschentwicklung. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und können durch geeignete Schalldämmmassnahmen einen flüsterleisen Betrieb ermöglichen. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Aussenlärm bei geschlossenen Fenstern deutlich zu reduzieren.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch bei gleichzeitig geringerem Heizwärmeverlust. Dadurch bleibt die Raumluft frisch, ohne dass regelmässig Fenster geöffnet werden müssen. Gleichzeitig verbessert sich die Energieeffizienz des Gebäudes.
Moderne Lüftungssysteme verfügen – je nach Ausführung – über intelligente Steuerungsfunktionen wie Sommer- oder Nachtkühlungsmodi. Diese nutzen kühlere Aussenluft gezielt während der Nachtstunden und unterstützen so ein angenehmes Raumklima, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen zuverlässigen und energieeffizienten Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
Sensor- und zeitgesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Nutzung und die Raumluftqualität an. Dadurch werden Energieverbrauch und Betriebszeiten optimiert, während gleichzeitig eine dauerhaft hohe Luftqualität im Schlafzimmer gewährleistet bleibt.
Tipps für das Schlafzimmer
Gerade bei in Schlafräumen oft eingesetzten dezentralen Lüftungssystemen wie z.B. dem AirVital Prime ist eine doppelte Verbrauchsoptimierung gegeben. Zum einen entfällt der Wärmeverlust im Vergleich zum Fensteröffnen fast vollständig, zum anderen benötigen die eingebauten Ventilatoren oft weniger Energie als die Raumbeleuchtung.
Im Gegenteil. Zum einen werden sie nicht durch geöffnete Fenster angelockt, zum anderen sind in den Lüftungen Filter verbaut, die ein Eindringen verhindern. Wen es eine Garantie für ungestörten Schlaf ohne nervtötendes Summen gibt, dann durch Lüftungselemente.
Eine Funktion der Steuerung sorgt dafür, dass der Luftaustausch nur in kühlen Nachtstunden stattfindet. Durch eine «Intensivlüftungsfunktion» kann auch sehr rasch warme, schwüle Luft im Raum durch kühle Nachtluft vor dem Schlafengehen ersetzt werden.
Für flüsterleisen Betrieb sorgt eine optimierte Schalldämmung. Entweder in den Abdeckungen oder als Schalldämpfer im Wanddurchbruch. Das hält sowohl den Lärm von aussen als auch das ohnehin kaum hörbare Geräusch der Ventilatoren sicher im Zaum.
Tipps für das WC
Nein, üblicherweise wird der Lüfter mit dem Einschalten des Lichts aktiviert und läuft eine Zeit lang nach oder wird durch ein Bewegungsmodul aktiviert. Die Abschaltung erfolgt nach Austausch der verbrauchten Luft automatisch.
Ein Vergleich: Für 7 Minuten braucht ein LIMODOR WC-Lüfter nur 0.7 Watt. Eine 100 Watt- Glühbirne für die WC-Beleuchtung benötigt für die gleiche Zeit 11.7 Watt und damit fast 17 mal so viel Strom.
Nein, weil nur abgesaugt, aber keine Aussenluft angesaugt wird. Der Raum bleibt temperiert, weil warme Luft aus dem Wohnbereich nachströmt.
Das hängt von der Geräteleistung ab. Ein einfacher, leistungsschwacher Axialventilator benötig sicher länger als ein Einrohrlüfter. Ein typischer WC-Lüfter von LIMODOR braucht in einer üblichen Toilette nur 5 bis 7 Minuten um alle Gerüche zu entfernen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, Nutzungshäufigkeit, dem erforderlichen Luftvolumenstrom sowie der Gebäude- und Leitungsstruktur ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Besonders in Mehrfamilienhäusern haben sich leistungsstarke Einrohrlüftungssysteme bewährt.
LIMODOR ONE: Der Universallüfter, für praktisch jede Aufgabe einsetzbar. Effizient per ONE Click App bereits vor Einbau konfigurierbar und voller Möglichkeiten – von Multivariablen Wandeinbau bis zu werkzeugloser Montage.
LIMODOR F/M: Die millionenfach bewährte Lüftungslösung. Die elektronische Version F/M-EC wird durch den brandneuen LIMODOR ONE ersetzt.
LIMODOR B: Durch nur 8cm Bauhöhe optimal für dünne Zwischenwände.
LIMODOR W: Enorm leistungsstark, auch für gewerbliche Anwendungen.
Axialventilator (z.B. PRIMO, ENTER, LIMAX): Preisgünstig, für kurze, direkte Luftabfuhr durch Aussenwand.
Für eine zuverlässige Geruchsabfuhr sind die richtige Positionierung des Lüfters, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, eine gesicherte Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Darüber hinaus sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Der Lüfter sollte möglichst nahe am Entstehungsort der belasteten Luft installiert werden. Gleichzeitig ist auf eine ungehinderte Luftströmung von der Nachströmöffnung bis zum Abluftgerät zu achten, um Gerüche schnell und effizient aus dem Raum abzuführen.
Zeit-, Feuchte- oder Bewegungssteuerungen aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Gerüche zuverlässig abgeführt, unnötige Laufzeiten vermieden und der Energieverbrauch optimiert.
Ja. Die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M lassen sich flexibel mit anderen LIMODOR-Systemen kombinieren. Dazu zählen Zentrallüftungssysteme wie AIRCLEAN oder AIRBASE, das dezentrale Raumlüftungssystem AIRODOR (in Verbindung mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV) sowie die passiven Zuluftelemente AIRONOVA. Auch Axialventilatoren können in entsprechende Lüftungskonzepte integriert werden.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für einen wirksamen Luftaustausch. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen. Bei raumluftabhängigen Feuerstätten sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Einrohrlüftungssysteme ermöglichen hohe Förderleistungen auch bei längeren Leitungswegen oder gemeinsamen Abluftsträngen. Sie bieten vielfältige Steuerungsmöglichkeiten, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und eignen sich besonders für Mehrfamilienhäuser, Hotels oder öffentliche Gebäude.
Eine effiziente Geruchsbeseitigung hängt von der korrekten Auslegung des Luftvolumenstroms, einer optimalen Geräteposition sowie einer strömungsgünstigen Luftführung ab. Leistungsfähige Lüftungssysteme sorgen dafür, dass Gerüche innerhalb kurzer Zeit zuverlässig aus dem WC abgeführt werden.
Bedarfsgesteuerte Systeme passen die Lüftungsleistung automatisch an die tatsächliche Nutzung des Raums an. Sensoren für Feuchtigkeit, CO₂ oder Bewegung sorgen dafür, dass nur dann gelüftet wird, wenn es erforderlich ist. Das erhöht den Komfort und unterstützt einen energieeffizienten Betrieb.
Ja. In der Praxis werden häufig verschiedene Systeme kombiniert. Beispielsweise kann eine zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung durch Einzelraumlüfter in Badezimmern, WCs oder anderen Feuchträumen sinnvoll ergänzt werden, um den jeweiligen Anforderungen optimal gerecht zu werden.
Die Auslegung sollte stets entsprechend den jeweils geltenden Normen und technischen Richtlinien erfolgen. LIMODOR unterstützt Fachpartner dabei mit technisch abgestimmten Systemlösungen und persönlicher Beratung.
Die erforderlichen Wartungsintervalle hängen von der Nutzung, der Verschmutzungsbelastung, den eingesetzten Filtern sowie den jeweiligen Umgebungsbedingungen ab. Filter und Komponenten sollten regelmässig gemäss den Herstellerangaben kontrolliert und bei Bedarf gereinigt oder ausgetauscht werden. Eine regelmässige Wartung trägt wesentlich zur Luftqualität, Energieeffizienz und langfristigen Betriebssicherheit des Systems bei.
LIMODOR unterstützt Planer, Installationsbetriebe und Fachpartner mit technisch abgestimmten Systemlösungen, Planungsunterlagen sowie persönlicher Beratung. So lassen sich für unterschiedliche Wohnräume wirtschaftliche und normgerechte Lüftungskonzepte realisieren.
LIMODOR unterstützt Fachpartner mit technisch abgestimmten Lüftungslösungen, Planungsunterlagen und persönlicher Beratung. So lassen sich wirtschaftliche und bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Neubauten, Sanierungen und Bestandsgebäude effizient realisieren.
LIMODOR unterstützt Fachpartner mit technisch abgestimmten Lüftungslösungen, Planungsunterlagen und persönlicher Beratung. So lassen sich wirtschaftliche und bedarfsgerechte Lüftungskonzepte für Neubauten, Sanierungen und Bestandsgebäude effizient realisieren.
Die passende Lüftungslösung hängt von der Nutzung des Raums, den baulichen Gegebenheiten und den Anforderungen an Luftqualität, Feuchteschutz und Energieeffizienz ab. Je nach Einsatzbereich kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz.
Einrohrlüfter eignen sich insbesondere für Feuchträume wie Badezimmer oder WCs sowie für Anwendungen mit gezielter Abluftführung. Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bieten eine energieeffiziente Lüftung einzelner Räume und eignen sich besonders für Sanierungen oder Nachrüstungen. Zentrale Lüftungssysteme versorgen mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und kommen vor allem in Neubauten oder umfassenden Sanierungen zum Einsatz. Welche Lösung die richtige ist, hängt von Gebäudeart, Nutzung und den planerischen Anforderungen ab.
Einrohrlüfter eignen sich insbesondere für Feuchträume wie Badezimmer oder WCs sowie für Anwendungen mit gezielter Abluftführung. Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung bieten eine energieeffiziente Lüftung einzelner Räume und eignen sich besonders für Sanierungen oder Nachrüstungen. Zentrale Lüftungssysteme versorgen mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und kommen vor allem in Neubauten oder umfassenden Sanierungen zum Einsatz. Welche Lösung die richtige ist, hängt von Gebäudeart, Nutzung und den planerischen Anforderungen ab.
Entscheidend sind unter anderem die Raumfunktion, erforderliche Luftvolumenströme, Schallschutz, Leitungsführung, Energieeffizienz sowie die baulichen Gegebenheiten. Eine sorgfältige Systemauswahl bildet die Grundlage für einen wirtschaftlichen und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Tipps für alle Wohnräume
Typischerweise kommen in Bädern oder kombinierten Bad/WC-Räumen Einrohrlüftungssysteme oder Ventilatoren zum Einsatz. Welche Typen konkret verwendet werden, hängt von mehreren Faktoren ab, die vorab geklärt werden sollten:
- Was soll die Lüftung bewirken? Schlechte Gerüche absaugen? Den Raum trocknen?
- Wie groß ist der Raum und damit das auszutauschende Luftvolumen?
- Wie frequentiert ist der Raum, d.h. muss die Entlüftung sehr rasch vonstatten gehen?
- Kann die Abluft direkt auf kurzem Weg in Freie transportiert werden oder wird sie über ein zentrales Abluftrohr entsorgt? Sind Fenster vorhanden?
- Ist der Lüfter als Einzelraumlösung vorgesehen oder ist er Teil einer zentralen Wohnraumlüftungsanlage.
- Ist ausreichen Zuluftv sichergestellt?
Als Faustregel gilt: Axialventilatoren sind im Vergleich zu Einrohrlüftungssystemen deutlich leistungsärmer und nur für kurze, gerade Lufttransportwege geeignet. Ihre Flexibilität bei Steuerung und Einbaumöglichkeiten ist limitiert. Für zentrale Lüftungsrohre, etwa in Wohnblocks, sind sie ungeeignet. Müssen in kurzer Zeit große Luftmengen über größere Distanzen wie bewegt werden, sind Einrohrlüftungssysteme in praktisch allen Aspekten deutlich im Vorteil: Leistung, vielfältige Steuerungsmöglichkeiten (Zeit, Feuchte, Bewegung etc.), Energieeffizienz, vielfältige Konfigurationen, Klick & Play-Montage. Die LIMODOR-Systeme bieten je nach konkreter Lüftungsaufgabe optimal abgestimmte Lösungen.
Hier bietet sich der VersoVent an, der verbrauchte warme Luft absaugt und über einen Wärmetauscher die eintretende Frischluft temperiert. Da der Luftaustausch über einen Rohreinabau mit nur Durchmesser 160mm erfolgt, ist eine Montage des Systems schnell und einfach möglich.
Dafür passt ein reines Abluftgerät, wie ein Einrohrlüfter in Aufputzversion oder ein Axialventilator, der einfach in ein Rohr durch die Wand geschoben wird.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Sie können als Einzelelemente zur Luftzufuhr in Wohn- und Schlafräume verwendet oder als Bestandteil in verschiedene LIMODOR-Abluftsysteme integriert werden. Schalldämmung, Filter zum Schutz vor Staub, Pollen und Allergieerregern sowie Winddrucksicherung bieten hohen Komfort.
Wichtig ist, Gefahr durch Kohlenmonoxid, explosive, giftige oder brennbare Substanzen hintanzuhalten. Unbedingt auch für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators und eines Zuluftsystems.
Hier bietet sich ein passives Zuluftsystem wie ALD-R an. Eingebaut in einenen einfachen Wanddurchbruch bietet es über Filter zum Schutz vor Staub, Allergieerregern und lästige Insekten.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetrieb ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Wenn die Möglichkeit einer geradlinigen direkten Verbindung nach aussen besteht – z.B. bei halb freiliegenden Kellerräumen in Hanglage – dann können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit eingebautem Wärmetauscher nachgerüstet werden.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Das ist auch temperaturabhängig. Die Steuerung erkennt über die Sensoren, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung.
Mehrere Qualitätsfaktoren zählen: Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum verschwinden. Das benötigt leistungsfähige Abluftgeräte, die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetreib laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen.
Ja, die Steuerung erkennt eine momentan starke Feuchtbelastung und aktiviert die Lüftung.
Ja, sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Wohnhausanlagen lassen sich individuelle Anlagen realisieren. Sie werden nach Grösse und Situation vor Ort individuell geplant.
Kellerlüftungen von LIMODOR sind sowohl in einer standardisierten Basisausstattung als auch in einer beliebig planbaren Konfiguration verfügbar.
Eine wirksame Entfeuchtung funktioniert nur dann, wenn die Luftfeuchte draussen geringer ist als drinnen. Die Steuerung erkennt, wann optimale Lüftungsbedingungen vorhanden sind. Nur dann aktiviert sie die Lüftung. Fehlerhafte Belüftung wird unterbunden.
Nein, üblicherweise wird der Lüfter mit dem Einschalten des Lichts aktiviert und läuft eine Zeit lang nach oder wird durch ein Bewegungsmodul aktiviert. Die Abschaltung erfolgt nach Austausch der verbrauchten Luft automatisch.
Ein Vergleich: Für 7 Minuten braucht ein LIMODOR WC-Lüfter nur 0.7 Watt. Eine 100 Watt- Glühbirne für die WC-Beleuchtung benötigt für die gleiche Zeit 11.7 Watt und damit fast 17 mal so viel Strom.
Nein, weil nur abgesaugt, aber keine Aussenluft angesaugt wird. Der Raum bleibt temperiert, weil warme Luft aus dem Wohnbereich nachströmt.
Das hängt von der Geräteleistung ab. Ein einfacher, leistungsschwacher Axialventilator benötig sicher länger als ein Einrohrlüfter. Ein typischer WC-Lüfter von LIMODOR braucht in einer üblichen Toilette nur 5 bis 7 Minuten um alle Gerüche zu entfernen.
Gerade bei in Schlafräumen oft eingesetzten dezentralen Lüftungssystemen wie z.B. dem AirVital Prime ist eine doppelte Verbrauchsoptimierung gegeben. Zum einen entfällt der Wärmeverlust im Vergleich zum Fensteröffnen fast vollständig, zum anderen benötigen die eingebauten Ventilatoren oft weniger Energie als die Raumbeleuchtung.
Im Gegenteil. Zum einen werden sie nicht durch geöffnete Fenster angelockt, zum anderen sind in den Lüftungen Filter verbaut, die ein Eindringen verhindern. Wen es eine Garantie für ungestörten Schlaf ohne nervtötendes Summen gibt, dann durch Lüftungselemente.
Eine Funktion der Steuerung sorgt dafür, dass der Luftaustausch nur in kühlen Nachtstunden stattfindet. Durch eine «Intensivlüftungsfunktion» kann auch sehr rasch warme, schwüle Luft im Raum durch kühle Nachtluft vor dem Schlafengehen ersetzt werden.
Für flüsterleisen Betrieb sorgt eine optimierte Schalldämmung. Entweder in den Abdeckungen oder als Schalldämpfer im Wanddurchbruch. Das hält sowohl den Lärm von aussen als auch das ohnehin kaum hörbare Geräusch der Ventilatoren sicher im Zaum.
Das ist vom Lüftungssystem und der Dichtheit des Raums und der Türen abhängig. Bei gut isolierten Neubauten sind Zuluftelemente empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte ausreichend Zuluft sichergestellt sein, wenn sich im Raum ein Kamin oder Ofen mit offenem Feuer befindet. Das verhindert giftiges Kohlenmonxid, das durch Sauerstoffmangel entsteht.
Ja. Manche Systeme haben dafür sogar einen «Partymodus», der auf die erhöhte Belastung durch viele Menschen im Raum reagiert und die Lüftungsleistung entsprechend anpasst.
Das ist system- und steuerungsabhängig. Oft besteht bei Zentrallüftungssystemen ein sehr sparsamer Grundlastbetrieb bei Abwesenheit der Bewohner, der nur für ein paar Minuten korrigierend eingreift, um die eingestellten Raumklimaparameter sicherzustellen. Diese ändern sich aber in leeren Räumen nur wenig. Einzellüfter oder dezentrale Systeme können je nach Bedarf auch ganz abgeschaltet werden.
Natürlich. Die meisten gesteuerten Lüftungssysteme verfügen z.B. über einen Sommermodus, der etwa aktive Nutzung einer Terrasse oder eines Balkons berücksichtigt und die Lüftungsfunktion entsprechend anpasst. Bei Kälte oder schlechtem Wetter ist hingegen ohne energiefressendes Fensteröffnen stets bestes Raumklima sichergestellt.
Hier bietet sich eine leistungsfähige Ventilatorbox an, die über Tellerventile, die in einer quer durch den Keller führenden Rohrleitung eingebaut sind, an mehreren Stellen gleichzeitig Luft absaugen.
Ideal für diese Aufgaben sind Einrohrlüftungssysteme mit Feuchtesensor. Sie sorgen bei momentan hoher Feuchtigkeit für leistungsfähige Entlüftung und aktivieren sich im Normalbetreib ab einer gewissen Feuchteschwelle automatisch. Das spart Energie.
Ja, z.B. den LIMODOR B, der mit nur 8cm Einbautiefe auskommt.
Ein Badlüfter wird möglichst nahe dort positioniert, wo die größte Feuchtigkeit anfällt. Also etwa im Bereich der Dusche oder der Badewanne. Die Absaugung direkt am Ort der Entstehung verhindert die Ausbreitung des feuchten Dampfes und sorgt damit rasch wieder für ein trockenes Bad. Eine Montage in „toten Winkeln“ sollte vermieden werden. Wichtig ist, dass die Luft im Bad von der Zuluftseite, also etwa der Badezimmertür, möglichst ungestört in Richtung des Lüfter streichen kann und dabei möglichst viel vom entstandenen Dampf aufnimmt, bevor dieser kondensiert. Damit wird einerseits optimale Entfeuchtung erreicht und das abgesaugte Luftvolumen rasch durch Nachströmen temperierter Luft aus dem Wohnbereich ersetzt. Das verhindert unangenehmes Auskühlen des Badezimmers wie es beim Fensteröffnen der Fall ist und spart so viel Energie.
Tipps für die Lüftung in unterschiedlichen Räumen
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung ab. Je nach Projekt kommen zentrale Wohnraumlüftungssysteme, dezentrale Lüftungslösungen oder Einzelraumlüfter zum Einsatz. Entscheidend sind die Anforderungen an Luftqualität, Energieeffizienz und die baulichen Gegebenheiten.
Für eine komfortable und energieeffiziente Lüftung sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Schallschutz sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ziel ist eine gleichmässige Frischluftversorgung ohne Zugerscheinungen bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom gewählten Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen effizienten und störungsfreien Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zudem die geltenden Sicherheitsvorschriften zu berücksichtigen.
Systeme mit Wärmerückgewinnung nutzen die Energie der Abluft zur Temperierung der Frischluft. Dadurch werden Lüftungswärmeverluste reduziert, der Heizenergiebedarf gesenkt und gleichzeitig ein hoher Wohnkomfort sichergestellt.
Moderne Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Raumnutzung an. Feuchte-, CO₂- oder Präsenzsensoren ermöglichen eine bedarfsgerechte Regelung und sorgen auch bei wechselnder Personenanzahl für eine konstant hohe Luftqualität bei möglichst geringem Energieverbrauch.
Wohnzimmer werden häufig von mehreren Personen gleichzeitig genutzt. Eine ausreichend dimensionierte Lüftung sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und verhindert erhöhte CO₂-Konzentrationen sowie verbrauchte Raumluft – auch bei hoher Belegung oder längeren Aufenthalten.
Viele moderne Lüftungssysteme lassen sich in Gebäudeautomationen oder Smart-Home-Lösungen integrieren. Dadurch können Betriebszeiten, Lüftungsstufen und Sensorfunktionen zentral gesteuert und an individuelle Anforderungen angepasst werden.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung. Für Neubauten kommen häufig zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz, während sich bei Sanierungen oder Nachrüstungen dezentrale Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung besonders bewährt haben. Entscheidend sind Anforderungen an Schallschutz, Energieeffizienz und Luftqualität.
Für einen hohen Schlafkomfort sollten Luftvolumenstrom, Schallentwicklung, Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine zugfreie Luftführung berücksichtigt werden. Ebenso sind die Gebäudehülle und eine ausreichende Frischluftnachströmung wesentliche Faktoren für einen effizienten Betrieb.
Schlafräume stellen besonders hohe Anforderungen an die Geräuschentwicklung. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und können durch geeignete Schalldämmmassnahmen einen flüsterleisen Betrieb ermöglichen. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Aussenlärm bei geschlossenen Fenstern deutlich zu reduzieren.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems richtet sich nach Nutzung, Raumgrösse und Feuchtelast. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale beziehungsweise zentrale Lüftungssysteme zum Einsatz. Entscheidend sind eine zuverlässige Feuchteabfuhr, eine hohe Luftqualität und ein energieeffizienter Betrieb.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Feuchtelast, Raumnutzung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Zusätzlich spielen Schallschutz, Energieeffizienz und eine bedarfsgerechte Steuerung eine wichtige Rolle, um dauerhaft optimale Raumbedingungen sicherzustellen.
In Fitness- und Wellnessbereichen entstehen häufig kurzfristig hohe Feuchtelasten, beispielsweise nach einem Saunagang oder intensiver Nutzung. Feuchte- und Temperatursensoren erkennen diese Veränderungen automatisch und aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Feuchteschäden und Schimmelbildung vermieden und gleichzeitig unnötige Laufzeiten reduziert.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch bei gleichzeitig geringerem Heizwärmeverlust. Dadurch bleibt die Raumluft frisch, ohne dass regelmässig Fenster geöffnet werden müssen. Gleichzeitig verbessert sich die Energieeffizienz des Gebäudes.
Eine wirksame Entfeuchtung erfordert ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Besonders bei Saunen oder Wellnessbereichen empfiehlt sich eine automatische Intensivlüftung, die Feuchtigkeit unmittelbar nach ihrer Entstehung zuverlässig ins Freie abführt.
Moderne Lüftungssysteme verfügen – je nach Ausführung – über intelligente Steuerungsfunktionen wie Sommer- oder Nachtkühlungsmodi. Diese nutzen kühlere Aussenluft gezielt während der Nachtstunden und unterstützen so ein angenehmes Raumklima, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen zuverlässigen und energieeffizienten Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften einzuhalten.
Sensor- und zeitgesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Nutzung und die Raumluftqualität an. Dadurch werden Energieverbrauch und Betriebszeiten optimiert, während gleichzeitig eine dauerhaft hohe Luftqualität im Schlafzimmer gewährleistet bleibt.
Ist eine direkte Aussenwandanbindung möglich, können dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine energieeffiziente Lösung darstellen. Sie ermöglichen einen kontinuierlichen Luftaustausch und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, Nutzungshäufigkeit, dem erforderlichen Luftvolumenstrom sowie der Gebäude- und Leitungsstruktur ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Besonders in Mehrfamilienhäusern haben sich leistungsstarke Einrohrlüftungssysteme bewährt.
LIMODOR ONE: Der Universallüfter, für praktisch jede Aufgabe einsetzbar. Effizient per ONE Click App bereits vor Einbau konfigurierbar und voller Möglichkeiten – von Multivariablen Wandeinbau bis zu werkzeugloser Montage.
LIMODOR F/M: Die millionenfach bewährte Lüftungslösung. Die elektronische Version F/M-EC wird durch den brandneuen LIMODOR ONE ersetzt.
LIMODOR B: Durch nur 8cm Bauhöhe optimal für dünne Zwischenwände.
LIMODOR W: Enorm leistungsstark, auch für gewerbliche Anwendungen.
Axialventilator (z.B. PRIMO, ENTER, LIMAX): Preisgünstig, für kurze, direkte Luftabfuhr durch Aussenwand.
Für eine zuverlässige Geruchsabfuhr sind die richtige Positionierung des Lüfters, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, eine gesicherte Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Darüber hinaus sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Der Lüfter sollte möglichst nahe am Entstehungsort der belasteten Luft installiert werden. Gleichzeitig ist auf eine ungehinderte Luftströmung von der Nachströmöffnung bis zum Abluftgerät zu achten, um Gerüche schnell und effizient aus dem Raum abzuführen.
Zeit-, Feuchte- oder Bewegungssteuerungen aktivieren die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf. Dadurch werden Gerüche zuverlässig abgeführt, unnötige Laufzeiten vermieden und der Energieverbrauch optimiert.
Ja. Je nach Gebäude- und Nutzungskonzept können Fitness-, Sauna- oder Wellnessräume sowohl in eine zentrale Lüftungsanlage eingebunden als auch mit eigenständigen Lüftungssystemen ausgestattet werden. Die Wahl der geeigneten Lösung richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen an Luftmenge, Feuchtelast und Regelungstechnik.
Eine kontrollierte Lüftung führt Feuchtigkeit zuverlässig ab und verhindert, dass sich Kondensat an Wänden oder Decken bildet. In Kombination mit einer bedarfsgerechten Steuerung und korrekt ausgelegten Luftvolumenströmen trägt sie wesentlich zum Schutz der Bausubstanz und zu einem dauerhaft angenehmen Raumklima bei.
Ja. Die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M lassen sich flexibel mit anderen LIMODOR-Systemen kombinieren. Dazu zählen Zentrallüftungssysteme wie AIRCLEAN oder AIRBASE, das dezentrale Raumlüftungssystem AIRODOR (in Verbindung mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV) sowie die passiven Zuluftelemente AIRONOVA. Auch Axialventilatoren können in entsprechende Lüftungskonzepte integriert werden.
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Raumgrösse, Belegung, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz. Ziel ist eine kontinuierliche Frischluftversorgung bei hoher Energieeffizienz und geringem Geräuschpegel.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für einen wirksamen Luftaustausch. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen. Bei raumluftabhängigen Feuerstätten sind zusätzlich die geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Einrohrlüftungssysteme ermöglichen hohe Förderleistungen auch bei längeren Leitungswegen oder gemeinsamen Abluftsträngen. Sie bieten vielfältige Steuerungsmöglichkeiten, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und eignen sich besonders für Mehrfamilienhäuser, Hotels oder öffentliche Gebäude.
Eine effiziente Geruchsbeseitigung hängt von der korrekten Auslegung des Luftvolumenstroms, einer optimalen Geräteposition sowie einer strömungsgünstigen Luftführung ab. Leistungsfähige Lüftungssysteme sorgen dafür, dass Gerüche innerhalb kurzer Zeit zuverlässig aus dem WC abgeführt werden.
Bei der Planung sollten Luftvolumenströme, Personenbelegung, Schallschutz, Luftführung sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ebenso sind Anforderungen an Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und eine bedarfsgerechte Regelung frühzeitig in die Planung einzubeziehen.
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sorgen für eine kontinuierliche Frischluftversorgung und reduzieren gleichzeitig Lüftungswärmeverluste. Dadurch verbessern sie den thermischen Komfort und tragen zu einem energieeffizienten Gebäudebetrieb bei.
Für Sanierungen oder nachträgliche Einbauten eignen sich insbesondere dezentrale Lüftungssysteme, da sie mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand realisiert werden können. Je nach System sind lediglich eine Kernbohrung und ein Stromanschluss erforderlich, wodurch Eingriffe in die bestehende Bausubstanz minimiert werden.
Gerade in Büro- und Besprechungsräumen spielt eine geringe Geräuschentwicklung eine zentrale Rolle. Moderne Lüftungssysteme verfügen über schalloptimierte Komponenten und ermöglichen eine kontinuierliche Frischluftversorgung, ohne die Konzentration oder Kommunikation zu beeinträchtigen.
Bei der Planung sollten Luftvolumenstrom, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung des Lüfters berücksichtigt werden. Besonders in Hauswirtschaftsräumen mit Wäschetrocknung ist eine bedarfsgerechte Steuerung sinnvoll, um Feuchtigkeit schnell und energieeffizient abzuführen.
Eine kontrollierte Lüftung führt überschüssige Feuchtigkeit kontinuierlich oder bedarfsgerecht ab und verhindert so Kondensation, Schimmelbildung und muffige Gerüche. Automatische Feuchtesteuerungen sorgen dafür, dass die Lüftung nur bei tatsächlichem Bedarf aktiviert wird.
Beim Wäschetrocknen entstehen innerhalb kurzer Zeit hohe Feuchtelasten. Feuchtesensoren erkennen diese automatisch und erhöhen die Lüftungsleistung bedarfsgerecht. Dadurch wird die Trocknungszeit verkürzt und gleichzeitig die Bausubstanz geschützt.
Ja. Büroräume lassen sich sowohl in zentrale Lüftungsanlagen integrieren als auch mit eigenständigen dezentralen oder Einzelraumlösungen ausstatten. Welche Variante die wirtschaftlichste ist, hängt von der Gebäude- und Nutzungssituation sowie den planerischen Anforderungen ab.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumnutzung, der Feuchtelast sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder dezentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine zuverlässige Entfeuchtung und ein dauerhaft trockenes Raumklima.
Für grössere Lager-, Hauswirtschafts- oder Gemeinschaftsräume eignen sich zentrale Abluft- und Zuluftsysteme mit Ventilatorboxen und Luftkanälen. Sie ermöglichen eine gleichmässige Be- und Entlüftung mehrerer Bereiche und können bedarfsgerecht gesteuert werden.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Entfeuchtung. Je nach Gebäude und Lüftungssystem können passive Zuluftelemente oder andere Zuluftlösungen erforderlich sein, um den erforderlichen Luftvolumenstrom sicherzustellen.
Insbesondere bei Bestandsgebäuden bieten sich kompakte Einzelraumlüfter oder dezentrale Lüftungssysteme an. Sie lassen sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand integrieren und ermöglichen eine energieeffiziente Lüftung ohne umfangreiche bauliche Massnahmen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Nutzung des Kellers, der Gebäudegeometrie und den Feuchteverhältnissen ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, sensorgesteuerte Kellerlüftungssysteme oder zentrale Lüftungslösungen zum Einsatz. Ziel ist eine kontrollierte Entfeuchtung sowie der Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Schimmel.
Entscheidend sind die Luftführung, ausreichend dimensionierte Luftvolumenströme, die Positionierung der Zu- und Abluft sowie eine bedarfsgerechte Steuerung. Da sich die klimatischen Bedingungen im Keller deutlich von denen der Aussenluft unterscheiden können, sollte die Lüftung an Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepasst werden.
Eine wirksame Kellerlüftung funktioniert nur dann effizient, wenn die Aussenluft tatsächlich trockener ist als die Kellerluft. Feuchte- und Temperatursensoren erfassen die klimatischen Bedingungen innen und aussen und aktivieren die Lüftung ausschliesslich bei geeigneten Verhältnissen. Dadurch werden Fehlbelüftungen und zusätzliche Feuchteeinträge vermieden.
Gerade in den Sommermonaten kann warme, feuchte Aussenluft an den kühlen Kellerflächen kondensieren. Dadurch steigt die Feuchtigkeit im Raum trotz geöffnetem Fenster. Eine sensorgesteuerte Kellerlüftung verhindert diesen Effekt, indem sie nur unter geeigneten klimatischen Bedingungen lüftet.
Wichtig ist, die Gefahr durch Kohlenmonoxid und explosive, giftige oder brennbare Substanzen zu minimieren. Unbedingt muss hier auch für ausreichend Frischluftzufuhr gesorgt werden. Empfehlenswert ist daher eine Kombination eines Abluftventilators (z.B. LIMODOR ONE) mit einem Zuluftsystem (z.B. AIRONOVA).
Übrigens: Der LIMODOR ONE kann mit CO2- oder VOC-Sensor bestellt oder nachträglich ausgerüstet werden.
Zwei zentrale Wirkmechanismen sind hierfür relevant:
Eine momentan anfallende grosse Feuchtemenge muss möglichst rasch und gleichzeitig ohne grossen Energieverlust aus dem Raum abgeführt werden.
Ausserdem soll der Raum in der kalten Jahreszeit nicht stark abkühlen, um Kondensation zu verhindern.
Darum empfehlen sich leistungsfähige Abluftgeräte (z.B. LIMODOR ONE, LIMODOR W), die automatisiert für kurze Zeit im Volllastbetrieb laufen und dann entweder ausschalten oder in einem energieeffizienten Grundlastbetrieb laufen. Die Lüftungsaktivierung kann hier über eine effiziente Feuchtesteuerung (LIMODOR ONE) oder alternativ via externer Aktivierung über eine AIRBASE-Kellerlüftungssensorik und -steuerung erfolgen.
Ja. Je nach Gebäudesituation lassen sich Kellerlüftungssysteme mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten. Ist eine direkte Aussenwandanbindung vorhanden, können auch dezentrale Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung eine wirtschaftliche Lösung darstellen.
Kellerlüftungssysteme lassen sich sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Mehrfamilienhäuser individuell auslegen. Während in Einfamilienhäusern häufig kompakte, nutzungsspezifische Lösungen zum Einsatz kommen, können bei grösseren Gebäuden mehrere Sensoren, leistungsstärkere Lüftungseinheiten oder zentrale Lüftungskonzepte sinnvoll sein.
Automatisch geregelte Systeme passen die Lüftung kontinuierlich an die tatsächlichen Klimabedingungen an. Dadurch werden Schimmelbildung und Feuchteschäden reduziert, unnötige Laufzeiten vermieden und die Energieeffizienz der Anlage verbessert. Gleichzeitig lassen sich auch Feuchtespitzen, beispielsweise durch Waschküchen oder Saunabereichen, zuverlässig abführen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von Garagengrösse, Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder kombinierte Zu- und Abluftlösungen zum Einsatz. Ziel ist die zuverlässige Abfuhr von Feuchtigkeit, Gerüchen und schadstoffbelasteter Luft.
Regen, Schnee und Tauwasser führen regelmässig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit in Garagen. Eine bedarfsgesteuerte Lüftung mit Feuchtesensor erkennt diese Situationen automatisch und erhöht die Lüftungsleistung nur bei Bedarf. Dadurch werden Schimmelbildung, Korrosion und muffige Gerüche wirksam reduziert.
Bereits in der Planungsphase sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Zuluftversorgung sowie die Positionierung der Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Je nach Nutzung können außerdem Anforderungen an den Schallschutz, die Sensorik oder den Feuchteschutz relevant sein.
Sensoren ermöglichen einen bedarfsgerechten Betrieb der Lüftung und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit oder schadstoffbelastete Luft automatisch abgeführt werden. Dadurch werden unnötige Laufzeiten vermieden und gleichzeitig Energieeffizienz sowie Schutz der Bausubstanz verbessert.
Eine ausreichende Nachströmung der Zuluft ist Voraussetzung für eine wirksame Garagenlüftung. Je nach Gebäudesituation kommen passive Zuluftelemente oder mechanische Zuluftsysteme zum Einsatz, um den erforderlichen Luftaustausch sicherzustellen.
Werden Garagen zusätzlich als Werkstatt genutzt, sind sowohl eine zuverlässige Abluftführung als auch eine ausreichende Frischluftversorgung erforderlich. Je nach Nutzung – beispielsweise bei Lackier-, Schweiss- oder Reparaturarbeiten – können zusätzliche Anforderungen an die Abführung von Kohlenmonoxid (CO), flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und anderen luftgetragenen Schadstoffen bestehen. Empfehlenswert ist die Kombination eines leistungsstarken Abluftsystems (z. B. LIMODOR ONE) mit einem passenden Zuluftsystem (z. B. AIRONOVA). Der LIMODOR ONE ist optional mit CO₂- oder VOC-Sensoren erhältlich und kann auch nachträglich entsprechend ausgestattet werden.
Für Bestandsgebäude stehen kompakte Lüftungssysteme zur Verfügung, die sich mit vergleichsweise geringem Installationsaufwand nachrüsten lassen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von der Garagengrösse, der vorhandenen Bausubstanz und den gewünschten Funktionen ab.
Kontrollierte Lüftung ist überall dort sinnvoll, wo Feuchtigkeit, Gerüche oder eine dauerhaft hohe Luftqualität eine Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem Badezimmer, WCs, Küchen, Schlafzimmer, Wohnräume, Keller, Büros sowie Fitness- und Wellnessbereiche.
Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, dezentrale Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung oder zentrale Lüftungsanlagen zum Einsatz. Die Auswahl richtet sich nach Gebäudeart, Nutzung, Sanierungs- oder Neubausituation sowie den gewünschten Komfort- und Energieeffizienzzielen.
Die Auswahl des passenden Lüftungssystems hängt von der Raumgrösse, der Nutzungshäufigkeit, den erforderlichen Luftvolumenströmen sowie den baulichen Gegebenheiten ab. Je nach Projekt kommen Einzelraumlüfter, Einrohrlüftungssysteme oder – bei ganzheitlichen Lüftungskonzepten – dezentrale oder zentrale Wohnraumlüftungssysteme zum Einsatz.
Für eine dauerhaft wirksame Entfeuchtung sind neben dem erforderlichen Luftvolumenstrom auch die Positionierung des Lüfters, eine ausreichende Zuluft sowie kurze und strömungsgünstige Abluftwege entscheidend. Zusätzlich sollten Schallschutz, Energieeffizienz und Wartungszugänglichkeit bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Badlüfter werden idealerweise in der Nähe der grössten Feuchtequelle – beispielsweise im Bereich von Dusche oder Badewanne – positioniert. Gleichzeitig sollte der Luftstrom ungehindert von der Zuluftöffnung zum Lüfter geführt werden, um Feuchtigkeit möglichst direkt an ihrem Entstehungsort zu erfassen und Kondensation im Raum zu vermeiden.
Ja, die Einrohrlüfter LIMODOR ONE und LIMODOR F/M sind kombinierbar mit Zentrallüftungssystemen (z.B. AIRCLEAN, AIRBASE), in Kombination mit den Steuerungsvarianten Basic, AD-UP und AD-UV mit dem dezentralen Raumlüftungssystem AIRODOR und auch mit den passiven Zuluftelementen AIRONOVA. Mit diesen sind ebenso Axialventilatoren kombinierbar.
Eine bedarfsgerechte Feuchtesteuerung aktiviert die Lüftung automatisch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell abgeführt wird. Dadurch werden Schimmelbildung, Feuchteschäden und unnötige Laufzeiten vermieden, während gleichzeitig Energie eingespart wird.
Eine wirksame Badezimmerlüftung setzt eine ausreichende Nachströmung der Zuluft voraus. Insbesondere in modernen, luftdichten Gebäuden sollten geeignete Zuluftelemente oder andere Massnahmen vorgesehen werden, damit die erforderlichen Luftvolumenströme zuverlässig erreicht werden können.
Automatisch gesteuerte Lüftungssysteme passen ihre Leistung bedarfsgerecht an und sorgen unabhängig vom Nutzerverhalten für eine zuverlässige Entfeuchtung. Das erhöht den Nutzungskomfort, schützt die Bausubstanz und trägt zu einem energieeffizienten Betrieb bei.
Einrohrlüftungssysteme eignen sich insbesondere für Mehrfamilienhäuser und Gebäude mit gemeinsamer Abluftführung. Sie ermöglichen eine zuverlässige Entlüftung einzelner Badezimmer, lassen sich flexibel in unterschiedliche Gebäudekonzepte integrieren und können mit verschiedenen Steuerungs- und Sensorlösungen kombiniert werden.
Die Wahl des passenden Lüftungssystems hängt von Gebäudeart, Raumgrösse und Nutzung ab. Je nach Projekt kommen zentrale Wohnraumlüftungssysteme, dezentrale Lüftungslösungen oder Einzelraumlüfter zum Einsatz. Entscheidend sind die Anforderungen an Luftqualität, Energieeffizienz und die baulichen Gegebenheiten.
Für eine komfortable und energieeffiziente Lüftung sollten Luftvolumenströme, Luftführung, Schallschutz sowie die Positionierung von Zu- und Abluft berücksichtigt werden. Ziel ist eine gleichmässige Frischluftversorgung ohne Zugerscheinungen bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz.
Ob zusätzliche Zuluftelemente erforderlich sind, hängt vom gewählten Lüftungssystem sowie von der Luftdichtheit des Gebäudes ab. Insbesondere bei modernen, luftdichten Bauweisen ist eine ausreichend dimensionierte Zuluft Voraussetzung für einen effizienten und störungsfreien Betrieb. Befinden sich Feuerstätten im Gebäude, sind zudem die geltenden Sicherheitsvorschriften zu berücksichtigen.
Systeme mit Wärmerückgewinnung nutzen die Energie der Abluft zur Temperierung der Frischluft. Dadurch werden Lüftungswärmeverluste reduziert, der Heizenergiebedarf gesenkt und gleichzeitig ein hoher Wohnkomfort sichergestellt.
Moderne Lüftungssysteme passen ihre Leistung automatisch an die tatsächliche Raumnutzung an. Feuchte-, CO₂- oder Präsenzsensoren ermöglichen eine bedarfsgerechte Regelung und sorgen auch bei wechselnder Personenanzahl für eine konstant hohe Luftqualität bei möglichst geringem Energieverbrauch.
Wohnzimmer werden häufig von mehreren Personen gleichzeitig genutzt. Eine ausreichend dimensionierte Lüftung sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und verhindert erhöhte CO₂-Konzentrationen sowie verbrauchte Raumluft – auch bei hoher Belegung oder längeren Aufenthalten.
Viele moderne Lüftungssysteme lassen sich in Gebäudeautomationen oder Smart-Home-Lösungen integrieren. Dadurch können Betriebszeiten, Lüftungsstufen und Sensorfunktionen zentral gesteuert und an individuelle Anforderungen angepasst werden.
Tipps für das Wohnzimmer
Das ist vom Lüftungssystem und der Dichtheit des Raums und der Türen abhängig. Bei gut isolierten Neubauten sind Zuluftelemente empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte ausreichend Zuluft sichergestellt sein, wenn sich im Raum ein Kamin oder Ofen mit offenem Feuer befindet. Das verhindert giftiges Kohlenmonxid, das durch Sauerstoffmangel entsteht.
Ja. Manche Systeme haben dafür sogar einen «Partymodus», der auf die erhöhte Belastung durch viele Menschen im Raum reagiert und die Lüftungsleistung entsprechend anpasst.
Das ist system- und steuerungsabhängig. Oft besteht bei Zentrallüftungssystemen ein sehr sparsamer Grundlastbetrieb bei Abwesenheit der Bewohner, der nur für ein paar Minuten korrigierend eingreift, um die eingestellten Raumklimaparameter sicherzustellen. Diese ändern sich aber in leeren Räumen nur wenig. Einzellüfter oder dezentrale Systeme können je nach Bedarf auch ganz abgeschaltet werden.
Natürlich. Die meisten gesteuerten Lüftungssysteme verfügen z.B. über einen Sommermodus, der etwa aktive Nutzung einer Terrasse oder eines Balkons berücksichtigt und die Lüftungsfunktion entsprechend anpasst. Bei Kälte oder schlechtem Wetter ist hingegen ohne energiefressendes Fensteröffnen stets bestes Raumklima sichergestellt.
Alles rund um das Zentrallüftungssystem
Bereits in der Planungsphase sollten Gebäudegeometrie, Luftvolumenströme, Leitungsführung, Schallschutz, Brandschutz sowie die Positionierung der Zu- und Abluftauslässe berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Auslegung bildet die Grundlage für einen energieeffizienten und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Zentrallüftungssysteme eignen sich insbesondere für Neubauten sowie umfassende Sanierungen, bei denen eine kontrollierte Be- und Entlüftung des gesamten Gebäudes geplant wird. Sie bieten hohen Wohnkomfort, eine energieeffiziente Frischluftversorgung und ermöglichen eine zentrale Steuerung aller Lüftungsbereiche.
Ein zentrales Lüftungssystem versorgt mehrere Räume über ein gemeinsames Luftkanalsystem und sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch im gesamten Gebäude. Dadurch lassen sich Luftqualität, Energieeffizienz und Nutzerkomfort optimieren. Gleichzeitig reduziert die Wärmerückgewinnung den Heizenergiebedarf.
Bereits in der Planungsphase sollten Gebäudegeometrie, Luftvolumenströme, Leitungsführung, Schallschutz, Brandschutz sowie die Positionierung der Zu- und Abluftauslässe berücksichtigt werden. Eine sorgfältige Auslegung bildet die Grundlage für einen energieeffizienten und dauerhaft zuverlässigen Betrieb.
Moderne Zentrallüftungssysteme verfügen über bedarfsgerechte Steuerungen, die Luftvolumenströme automatisch an die jeweilige Nutzung anpassen. Je nach System können Feuchte-, CO₂- oder Temperatursensoren integriert werden. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Lüftung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz sichergestellt.
Sensoren ermöglichen eine automatische Anpassung der Lüftungsleistung an die tatsächlichen Raumbedingungen. Insbesondere bei Kellerlüftungen verhindern Feuchte- und Temperatursensoren Fehlbelüftungen und unterstützen eine kontrollierte Entfeuchtung, indem die Lüftung nur unter geeigneten klimatischen Bedingungen aktiviert wird.
Durch die Wärmerückgewinnung wird die in der Abluft enthaltene Wärme auf die einströmende Aussenluft übertragen. Dadurch sinken Lüftungswärmeverluste, die Energieeffizienz des Gebäudes steigt und gleichzeitig wird eine kontinuierliche Frischluftversorgung gewährleistet.
Neben einer effizienten Wärmerückgewinnung tragen eine bedarfsgerechte Regelung, strömungsoptimierte Luftkanäle, korrekt ausgelegte Luftvolumenströme und energieeffiziente Ventilatoren massgeblich zur Gesamtenergieeffizienz der Anlage bei.
Für einen dauerhaft effizienten Betrieb sollten Filter regelmässig kontrolliert und entsprechend den Herstellervorgaben ausgetauscht werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine regelmässige Überprüfung der Lüftungszentrale sowie der Luftleitungen und Komponenten, um Hygiene, Luftqualität und Anlagenleistung langfristig sicherzustellen.
Alles rund um das Zentrallüftungssystem
Damit sich Feuer und Rauch bei einem Brand nicht über die Abluftkanäle einer Zentrallüftung ausbreiten, schreibt die Bauordnung genormte und von unabhängigen Prüfstellen auf ihre Funktion und Wirkung getestete Schutzeinrichtungen und einzuhaltende Installationsprinzipien vor. Dazu zählen vor allem Kaltrauchsperren und Brandschutzschotts bzw. -klappen. Sie sind im Leitungsnetz eingebaut, wartungsfrei und verschliessen im Brandfall automatisch und sicher das Rohr. Eine Sogwirkung durch die herrschenden temperaturbedingten Druckunterschiede wird damit unterbunden.
Brandschutzschotts bzw. -klappen trennen den von einem Brand betroffenen Raum, indem das aus ihm herausführende Abluftrohr hitzebeständig ab einer bestimmten Temeperatur verriegelt wird und der Brand sich so nicht im restlichen Rohrsystem ausbreiten kann. Kaltrauchsperren verhindern bei Lüftungsgeräten in den anderen Räumen das Eindringen von Rauch und Dämpfen. Sie sind standardmässig durch eine Feder geschlossen und werden nur bei Betrieb der Lüfter durch den aus dem Raum herausführenden Luftstrom geöffnet. So ist stets Schutz vor Rauch aus dem Rohrsystem in nicht vom Brand betroffenen Bereichen gewährleistet.
Einrohrlüftungssysteme und Ventilatoren müssen fachmännisch und den Bauvorschriften entsprechend eingebaut werden, um diese lebensrettenden Sicherheit zu gewährleisten. Brandschutzschotts und Kaltrauchsperren sind bei LIMODOR als Zubehörteile im Prdouktprogramm enthalten und entsprechen höchsten Sicherstandards. Beim LIMODOR Einrohrlüftungssystem sind die Brandschutzvorrichtungen bereits im Lüftergehäuse integriert.
Die Steuerung einer Zentrallüftung hat je nach konkreter Ausführung verschiedene Funktionen. Beim AquaVent System werden für den Grundlastbetrieb durch ein im Elektroschaltkasten angebrachtes Steuerelement die zentrale Frischluftzufuhr und mehrere dezentrale Abluftgeräte wie die LIMODOR M Einrohrlüfter optimal aufeinander abgestimmt geregelt. Über die Zentralsteuerung werden auch Bedarfslüftung, Partybetrieb oder Sommerbetrieb eingestellt. Abluftelemente sind in jedem Raum zusätzlich einzeln steuerbar. Sie können etwa im Bad mit einem Feuchtesensor oder auf der Toilette mittels Bewegungssensor für kurze Zeit von Grundlast auf Volllast geschaltet und so ihre jeweiligen Lüftungsaufgabe rasch abarbeiten.
Ein Spezialfall ist die LimDry Kellerlüftung: Hier erhält die Steuerung Messsignale von Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, die im Keller und im Aussenbereich lokalisiert sind. Abhängig von diesen Signalen wird bei optimalen Verhältnissen die Kellertrocknung aktiviert. Aber auch hier kann, beispielsweise beim LIMODOR M-EC Einrohrlüftungssystem mit Feuchtemodul etwa der feuchte Luftschwall einer Sauna rasch mit voller Leistung abgesaugt werden. Schimmelbildung und Kellerfeuchtigkeit werden durch diese Kombination aus energiesparendem Grundlastbetreib und kurzfristiger Bedarfslüftung bei Volllast optimal verhindert.
Der Vorteil einer zentral gesteuerten Wohnraumlüftung ist ein im ganzen Wohnbereich optimales Wohlfühlklima. Dabei laufen die angeschlossen Zuluft- und Abluftgeräte auf einer permanten, sehr energiesparenden Grundlaststufe. Jedes dieser Lüftungsgeräte kann aber individuell mittels Nachlaufrelais, Feuchtesteuerung, Bewegungsmelder o.ä. in andere Betriebsstufen geschaltet werden. Bei WC-Entlüftern oder Badlüftungen werden etwa so die jeweiligen Lüftungselemente an den räumlich und zeitlich optimalen Betriebsmodus angepasst. Großer Vorteil dabei: Zu- und Abluft werden nicht einfach durch Hauswand geführt, sondern zuerst über den Wärmetauscher. Damit temperiert die ansonsten verloren gehende Wärmeenergie der Abluft die eintretende Frischluft. Jedes Mal ein kleiner, in Summe aber großer Beitrag zu Klimaschutz und Heizkostensenkung.
Das AirClean-System bietet außerdem Winter- und Sommermodus sowie den „Partybetrieb“. Dieser sorgt bei vielen Besuchern gleichzeitig durch erhöhte Lüftungsleistung dafür, dass Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluftzufuhr für alle angenehm bleiben. Maximale Flexibilität ist also bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung von Limodor immer sichergestellt.
Alles rund um das Zuluftsystem
Zuluftsysteme eignen sich überall dort, wo eine kontrollierte Frischluftversorgung sichergestellt werden soll – beispielsweise als Ergänzung zu Abluftsystemen oder in Gebäuden mit hoher Luftdichtheit. Sie unterstützen einen kontinuierlichen Luftaustausch und tragen zu einem ausgewogenen Raumklima bei.
Zuluftelemente sollten so angeordnet werden, dass eine ungehinderte Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Möbel, Vorhänge oder andere Einrichtungsgegenstände dürfen den Luftstrom nicht behindern. Häufig empfiehlt sich die Montage im Bereich eines Heizkörpers oder in der Fensterlaibung, um den thermischen Komfort zusätzlich zu verbessern.
Passive Zuluftsysteme arbeiten ohne eigenen Ventilator und benötigen daher keine elektrische Energie. Sie ermöglichen eine kontrollierte Frischluftzufuhr, reduzieren den Lüftungswärmeverlust gegenüber dauerhaft geöffneten Fenstern und können gleichzeitig Schall, Pollen, Feinstaub und Insekten wirksam fernhalten.
In modernen, luftdichten Gebäuden empfiehlt sich häufig die Kombination aus Zu- und Abluft. Während das Abluftsystem verbrauchte Luft zuverlässig abführt, sorgt das Zuluftsystem für die notwendige Frischluftnachströmung. Dadurch werden Unterdruck vermieden und ein effizienter Luftaustausch gewährleistet.
Entscheidend sind die erforderlichen Luftvolumenströme, die Positionierung der Zuluftelemente, die Luftführung im Gebäude sowie Anforderungen an Schall-, Wärme- und Feuchteschutz. Ebenso sollten die baulichen Gegebenheiten und die spätere Wartung bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
Ein Zuluftsystem besteht je nach Ausführung aus einem Aussenluftgitter, einem Luftkanal, Schalldämm- und Filterelementen sowie einer Innenblende mit regelbarer Luftführung. Optional können Winddrucksicherungen oder spezielle Einbaulösungen für die Fensterlaibung integriert werden.
Je nach Anwendungsbereich können Partikel-, Feinstaub- oder Aktivkohlefilter eingesetzt werden. Sie verbessern die Luftqualität, schützen die Innenräume vor Pollen und Schadstoffen und tragen zu einer langen Lebensdauer des Systems bei. Ein regelmässiger Filterwechsel stellt die dauerhaft hohe Leistungsfähigkeit sicher.
Bei Gebäuden mit raumluftabhängigen Feuerstätten oder Gasgeräten muss eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt werden. Passend ausgelegte Zuluftsysteme unterstützen die erforderliche Luftnachströmung und tragen dazu bei, die geltenden Sicherheitsanforderungen einzuhalten.